GLOVES OFF – LIFE… AND EVERYTHING AFTER

Albumtitel

Life… And Everything After

Label/Vertrieb

Upstate Records

Veröffentlichung

28.01.2022

Laufzeit

31:31 Minuten

Genre

Hardcore

GLOVES OFF sind in unseren Breitengraden ein noch recht unbeschriebenes Blatt. Vor fünf Jahren gründete sich die Band in Pennsylvania und ist seitdem in den Staaten unterwegs um sich einen Namen zu machen. Ob es bei uns in Europa für den großen Wurf reicht? Schwierige Frage.
Zwar liest man immer wieder Begriff Hardcore wenn es um die musikalische Ausrichtung der Band geht, dem kann ich aber nur sehr bedingt zustimmen. Das sin maximale noch rudimentäre Elemente die aus dem Hardcore stammen, ansonsten ist da verdammt viele Metal in der Mischung. Extremer Metal. Wenn GLOVES OFF sagen, dass auch BEHEMOTH zu ihren Einflüssen gehört, kann man sich ungefähr vorstellen wohin die Reise geht. Black Metal Elemente wechseln sich mit thrashigen Midtempo Parts ab, wobei der Song aber einen Einstieg hatte der auch von SICK OF IT ALL hätte kommen können. Über all dem thront der sehr aggressive und growlige Gesang von Frontmann Cody. Voller Wut und Hass brüllt er ins Mikro, während der Song ein sehr abruptes Break einlegt und nun in Doom Gefilden langsam weiter kriecht.
Eine interessante und spannende Mischung die GLOVES OFF da aus dem Ärmel schütteln, aber das Ganze ist auch höchst anstrengend.
Durch die ständigen Wechsel geht auch manches Mal der rote Faden flöten, dafür sind die Songs noch nicht ausgereift genug.
Der Sound ist, wie sollte auch anders sein bei der Musik, ebenfalls sehr roh und brutal ausgefallen. In dem Fall passt es aber wie Arsch auf Eimer.
„Life… And Everything Afte“ ist ein anstrengendes Album was den Hörer fordert, und nicht dazu einlädt parallel die Briefmarken zu sortieren.
Sollte es das Quintett schaffen ein klein wenig mehr Gradlinigkeit in ihre Songs einzubringen, steht uns hier ein echter Hassbatzen bevor der sich gewaschen hat.

Fazit
Die Mischung ist nicht uninteressant, aber eben auch herausfordernd und anstrengend
8
von 15
Durchschnittlich
Not everyone likes Metal - Fuck them!!!