Tristan Harder’s Twilight Theatre – Drifting Into Insanity

Albumtitel

Drifting Into Insanity

Label/Vertrieb

Pride & Joy / Soulfood

Veröffentlichung

14.01.2021

Laufzeit

41:54 Minuten

Genre

Melodic-Power Metal

Terra Atlantica Sänger und Gitarrist Tristan Harder hatte auf Grund der Pandemie anscheinend mächtig Zeit, so dass er das Projekt Tristan Harder’s Twilight Theatre samt Debütalbum „Drifting Into Insanity“ auf die Menschheit loslässt und auf der ganzen Scheibe bis auf Chöre und zwei Gitarrensoli alles selbst gemacht hat, leider auch die programmierten Drums aus denen er aber auch keinen Hehl macht.

Das hat ja auch immer mit dem Budget zu tun und seine Hauptband ist ja auch gerade im Crowdfunding zur dritten Scheibe. Wenn man den „Angelo Sasso Sound“ ausblenden kann und sich auf die wirklich gelungenen Tracks konzentrieren kann macht die Scheibe Spaß! Ich habe direkt Verweise auf alte Lieder von Bands wie Rhapsody, Edguy und Freedom Call gehört die mit etwas Blind Guardian Lagerfeuerromantik und Pathos zu einer stimmigen Angelegenheit vereint wurden. Harder macht aus seinem Fandasein keinen Hehl und spielt so die Lieder wie seine Helden es 2021 nicht mehr können oder wollen. Das gilt auch für Sonata Arctica die mir ab und an in den Sinn kamen. Harder kann einfach schmissige Melodic Metal Lieder mit schmalzigen Fanfarenkeys und Chören schreiben.

Mit einer besseren Produktion wäre hier viel mehr drin gewesen! Bitte weitermachen!

Fazit
Wer auf leicht kitschigen Fanfaren-Metal und alle in dieser Rezension erwähnten bekannten Bands steht und deren Frühwerke verehrt ist hier richtig!
10
von 15
Interessant
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)