Phrenelith – Chimaera

Albumtitel

Chimaera

Label/Vertrieb

Nuclear Winter Records

Veröffentlichung

10.12.2021

Laufzeit

31:21 Minuten

Genre

Death Metal

Die Kopenhagener Death Metal Gang PHRENELITH marschiert schnurstracks in das neunte Jahr ihres verdorbenen Bandbestehens. Neben einer Handvoll Demos weist die Discographie des extremen Quartetts die bewährten Erscheinungsformen von Compilation, EP’s auf. Sogar die erste Langrille mit dem Titel „Desolate Endscape“ sorgte durch ihr kompromisslose Abhandlung vor vier Jahren für ein gestandenes Abrisskommando. Damit setzte PHRENELITH sich eine nennenswerte erste ranzige Duftmarke in der weltweiten Undergroundszene. Dieser entfache Flächenbrand erhält mit „Chimaera“ neuen deftigen Zunder.  Mit fug und recht kann behauptet werden, das das zweite Album des Kopenhagener Output aus einer Mischung des aktuellen und von vergangenen OSDM Zeiten besteht. Und diese Mischung funktioniert auf dem Longplayer erstaunlich gut. Dieser gewonnene Eindruck basiert auf der düsteren Grundstimmung, die sich als ständiger Begleiter manifestiert. Unabhängig von der tief und verzerrt Friedhofsatmosphäre, lassen PHRENELITH an mehreren Stellen die Akustikgitarre gekonnt mit einfließen, wie es zum Beispiel bei dem Opener „Awakening Titans“, zu Beginn von „Phlegethon“ oder das Herzstück des Zwischenspiels „Χίμαιρα“ der Fall ist. Was das Gesangsduo David Torturdød (UNDERGANG, WORMRIDDEN; Ex-HYPERDONTIA) und Simon Daniel (ASCENDENCY, LESION, ALUCARDA) mit ihren Mikros anstellen, ist in der Packungsbeilage nicht weiter beschrieben.  Die zu vernehmende Vocals klingen sehr groovig, offenbaren aber gleichzeitig durch das Gurgeln die verstörte Seite der Frontmänner. Diese Art von Gesang fügt sich gut in die chaotische und düstere Atmosphäre von „Chimaera“ ein. Obwohl die Voraussetzungen für räudig wuchtigen Death Metal ala UNDERGANG, TAPHOS oder VASTUM gegeben sind, klingen Sound und Songs hier im Gegensatz zu „Desolate Landscape“ sogar überwiegend geordneter. Das ist für das Konzept dieses zweiten Album gängig und versprüht dabei eine homogenen Querschnitt extremer Musik.

Fazit
PHRENELITH "Chimaera" - Neue Geschichten aus der Gruft. 
10
von 15
Interessant
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