THUNDER AND LIGHTNING – F.E.A.R.

Albumtitel

F.E.A.R.

Label/Vertrieb

Gathering Storm Records

Veröffentlichung

26.11.2021

Laufzeit

45:06 Minuten

Genre

Heavy / Power Metal

Fünf Alben und eine EP haben die Berline Underground-Metaller um Gitarrist, Songwriter und Produzent Marc Wüstenhagen schon seit 2008 veröffentlicht! Das sechste Werk heißt wie ein alter Ego Shooter den ich gerne auf der Xbox gespielt habe: „F.E.A.R.“ Die abstrakten Comicartworks von Künstler Luis Figueiredo sind mittlerweile wohl zum Markenzeichen der Truppe geworden und auch 2021 recht bunt und auffällig. Der Leadgitarrist hat wieder gewechselt, dieses Mal hat ein Tom Geldschläger als Sessionmusiker an der Gitarre mitgespielt. Die Produktion von Gitarrist Marc (u.a. Unzucht, Toxpack) ist absolutes Erstliganiveau und das Songwriting ist wie immer bei der Band gelungen! Ihr melodiöser bis leicht ruppiger Heavy / Power Metal kommt ohne diverse Klischees daher, aber doch sehr klassisch was das Songwriting betrifft. Frontmann Norman Dittmar dem ich in der Vergangenheit gerne eine Nähe zu Orden Ogans Seeb zusprach, klingt hier gut wie eh und je, wobei ich gerade bei den ersten Liedern auch eine Menge Peavy Wagner von Rage raus höre, was ein interessanter gesanglicher Zwitter darstellt. Die fast genau 45 Minuten dauernde Scheibe hat keine Längen, macht einfach Laune und wenn auch die ganz großen Überraschungen fehlen ist das einfach eine Scheibe die ganz viel Spaß macht und wie die anderen Alben von TNL in jede Sammlung von Genrefreunden gehört. Bei „A Nation Of Fools“ singt übrigens Klaus Dirks von den tollen Mob Rules mit, auch eine Truppe die richtig gut ist. Die musikalische Abwechslung des gesamten Materials beeindruckt mich dann auch. Das ist definitiv die beste Scheibe der Band bisher.

Es muss nicht immer ein bekannter Name sein um bockstarken Heavy / Power Metal aus Deutschland zu machen!

Fazit
Deutscher Underground-Hit der einfach mehr Beachtung verdient hätte!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)