Beast In Black – Dark Connection

Albumtitel

Dark Connection

Label/Vertrieb

Nuclear Blast / Rough Trade

Veröffentlichung

19.11.2021

Laufzeit

59:16 Minuten

Genre

Pop-Metal

Der ehemalige Battle Beast Gitarrist und Songwriter Anton Kabanen hat es mit drei Alben und einigen Touren in relativ kurzer Zeit geschafft seine nicht mehr ganz so neue Band Beast in Black (2015 gegründet) aus der Newcomerecke zu einem etablierten Act zu formieren. Das neue Album „Dark Connection“ erzählt gar eine Konzeptstory im „Blade Runner“ Stil mit Cyborgs und Mars und Action. Gleich der flotte Opener heißt dann auch noch „Blade Runner“ wie passend. Das bewährte Konzept: hohe Vocals von Supersänger Yannis Papadopoulos, eingängige aber auch kernige Riffs und tierisch poppige 80er Jahre Keys samt typischen 80er Jahre Drumloops wurde beibehalten und macht Beast In Black leider auch eine Spur berechenbar. Es sind aber noch genügend Ohrwürmer an Bord, so dass die Band in zwei Richtungen geht: Mehr Metal und auch mehr Pop Metal in manchen Tracks. Aber Lieder wie „Bella Donna“ oder „Dark New World“ sind dann mehr Power Metal als man meinen könnte. So eine reine Pop Nummer wie „One Night In Tokyo“ könnte auch von einer Euro Dance Truppe in den frühen Neunzigern verbrochen worden sein! Das ist dann wieder Kirmes Autoscooter Metal oder ein Guilty Pleasure wie man es will. Wer die Truppe wegen dem ganzen elektronischen Schnickschnack eh nicht mag, wird auch 2021 nicht auf sie abfahren. Die Monstercover der alten Alben haben mir persönlich aber besser gefallen, jetzt ist das Beast wohl ein weiblicher Cyborg oder so.

Die limitierte Auflage enthält zwei interessante Bonustracks: Manowars Klassiker „Battle Hymn“ in einer sehr bodenständigen Version und Michael Jackson „They Don’t Care About Us“. Man sieht also das bei den Finnen zwei Herzen in der Brust schlagen, Pop und Metal. Das ist und bleibt auch unterhaltsam!

Fazit
Beast in Black machen da gut weiter wo sie aufgehört haben und werden auch weiterhin polarisieren!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)