Sentinel Beast – Depths Of Death (Re-Release)

Albumtitel

Depths Of Death

Label/Vertrieb

MDD Records / Alive

Veröffentlichung

26.11.2021

Laufzeit

34:02 Minuten

Bei Sentinel Beast muss ich immer an ein Konsolenspiel denken, vielleicht gab es ja auch eines mit gleichem oder ähnlichem Namen, wer weiß?! In diesem Falle ist es aber eine 1984 gegründete US-Thrash Metal Truppe die von Slayers Kerry King entdeckt wurde und einen Deal bei Metal Blade Records ergattern konnten! Außergewöhnlich bei dem Genre und der damaligen Zeit war sicherlich das mit Debbie Gunn eine Frau am Mikro stand. Laut dem Info tourte die Truppe nach dem bis heute einzigem Album „Depths Of Death“ mit Größen wie Slayer, Exodus, Megadeth, Mercyful Fate und King Diamond. Später spielte man gar mal beim „Keep It True“ Festival. Das machen anscheinend viele Eintagsfliegen, denn außer einem Album hat die Band nichts veröffentlicht, warum auch immer! Darüber finde ich in der kurzen Albuminfo nichts und kann nur vermuten! Das Internet verriet mir aber dann, dass die Truppe am Weggang des Bassisten (!) Michael Spencer 1987 zerbrochen ist.

Musikalisch gibt es flotten, nicht besonders harten oder wilden Thrash mit Wurzeln im klassischen Heavy Metal. Das Material ist simpel, gut hörbar und klingt echt alt. Sängerin Debbie shoutet und klingt dabei auch wie eine Frau, ohne wie heute viele Damen zu growlen. Das klingt aber echt ganz gut. Also für mich ist das Album kein zeitloser Klassiker, sondern eine nette Platte die am Ende gar den damals schon etwas älteren Maidentrack „Phantom Of The Opera“ am Ende der Scheibe covert. Wenn ich ehrlich bin die einzige Überraschung bei Sentinel Beast. Klar sind Geschmäcker verschieden, aber 2022 ist das hier nur ganz nett für mich und ehrlich gesagt ist der Maidensong der beste Track!

Fazit
Solide Scheibe mit einer der ersten Thrash Metal Sängerinnen und keinen Liedern die richtig bei mir hängen bleiben!
9
von 15
Solide
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)