Victory – Gods Of Tomorrow

Albumtitel

Gods Of Tomorrow

Label/Vertrieb

AFM Records / Soulfood

Veröffentlichung

01.01.2021

Laufzeit

53:02 Minuten

Victory sind eine deutsche Hard Rock Legende, die Mitte der Achtziger bis Mitte der Neunziger so richtig geile Alben gemacht haben und mich als 13, 14 Jahre alter Schüler schwer begeistert hatten. Irgendwann wurde es aber ruhiger um die Band. 10 Jahre nach dem letzten Victory Album „Don‘tt Talk Science“ hat Gitarrist Herman Frank eine neue Formation um sich geschart, bei seinem Hauslabel AFM Records angedockt und das Comebackalbum „Gods Of Tomorrow“ am Start.

Auch wenn mir das an Filme wie „Metropolis“ erinnernde Cover wenig zusagt packt mich die Hard Rock Scheibe direkt nach dem kurzen Intro. Das liegt an drei Dingen: tolles Songwriting, ein Megasänger gepaart mit einer amtlichen, zeitlosen Produktion. Der neue aus Basel stammende Frontmann Gianni Pontillo (Ex-Pure Inc., The Order) ist kein Unbekannter in der Szene und hat eine Mörderröhre der alles auch den Backkatalog von Victory singen kann. Mit solch einer fulminanten Rückkehr habe ich niemals gerechnet! Ohne Balladen, dafür aber mit flotten Tracks, ein paar Midtemposongs und etwas ruhigeren Passagen ballern uns Victory 14 Lieder inklusive Bonustrack um die Ohren bei denen ich KEIN Füllmaterial festgestellt habe. Die guten Lieder wie das melancholische „Dying In Your Arms“ stehen nicht nur am Anfang der Scheibe, ich könnte zu jedem Track was Positives sagen. Die Abwechslung ist unglaublich, was im völlig abgegrasten Hard Rock Segment mehr als ein Wunder ist. Auch die Riffs sind einfach nur geil. Die Band ist auch live bald wieder unterwegs und klingt verdammt hungrig und stark.

„Gods Of Tomorrow“ ist für mich eines der Alben des Jahres 2021 und läuft ständig!

Fazit
Pflichkauf Für Hard Rock Fans und Anhänger der Truppe!
15
von 15
Meisterwerk
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)