SERMON OF FLAMES – I Have Seen The Light, And It Was Repulsive

Albumtitel

I Have Seen The Light, And It Was Repulsive

Label/Vertrieb

I, Voidhanger Records

Veröffentlichung

03.09.2021

Laufzeit

37:30 Minuten

Genre

Black Death Sludge Metal

Ziemlich unfreundlich geht es auf der ersten Full-Length-Album „I Have Seen the Light, and It Was Repulsive“ des irischen Duos SERMON OF FLAMES zu. Bei der geballten Ladung aus  geschwärzten Death Metal und dissonanten Noise-Industrial-Sounds artet es zu einem Dauerbeschuss aus fiesen Gesteinsbrocken aus. Dieser menschenfeindliche Aura, welche sich wie eine erdrückende Haube über dem Debüt ausbreitet, ist kompromissloser Extreme Metal. Bei „Cauldrons of Boiling Piss“ darf man sich auf eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt freuen. Die dazugehörigen Bohrgeräusche fühlen einem ordentlich auf den Nerv. „Vacuous & Disjointed“ oder der Schlussakkord „Dancer of the 6 Agonies“ sind ein riffgetriebener verpacktes Monstrum, was zerstörerisch zum Leben erwacht. Und wenn man denkt das das oberste Limit der Geschwindigkeit erreicht ist, bekommt mit „Seething Radiance“ genau das Gegenteil geboten. Wahnsinnige knapp eineinhalb Minuten brennender Hass.

„I Have Seen the Light, and It Was Repulsive“ zeigt die brennende Wut einer Band, die sich mit der bitteren Realität des Lebens stellt und philosophisch die Ablehnung des Glaubens praktiziert. Für Undergroundjunkies des rohen Extrem Metal wird der Wunsch nach einem morbiden Trip erfüllt. Insgesamt sind hier zwölf Monolithen aus Schmutz und Gewalt vereint worden, die in siebenunddreißig Minuten einem das fürchten lehren. 

Fazit
SERMON OF FLAMES Debüt missioniert Negativität auf extreme Art und Weise.
9
von 15
Solide
.