Haunted Child

Titel

Haunted Child

Produktion/Vertrieb

EuroVideo Medien GmbH

Veröffentlichung

17.062021

Laufzeit

80:00 Minuten

Und wieder einmal ist Gruselzeit, diesmal aus Norwegen – kommt ja auch nicht so wirklich oft vor. Was ebenso nicht gehäuft vorkommt ist, dass der Streifen „Haunted Child“ nicht erst kürzlich den Schneideraum verlassen hat, sondern bereits im Jahre des Herrn 2017 entstanden ist, und erst einige Jahre später seinen Weg zu uns nach Deutschland findet. Die näheren Umstände dazu sind mir jedoch nicht bekannt. Die Geschichte dreht sich um Cathrine, die nach dem Tod ihres Vaters zurück in das Dorf reist, in dem sie einen Teil ihrer Kindheit verbracht hat. Dort hat dieser ihr sein altes Landhaus vererbt, das Cathrine nun verkaufen möchte. Doch etwas scheint merkwürdig, denn der Makler scheint kein großes Interese an dem Geschäft zu haben, die Dorfbewohner stehen dem Gemäuer auch skeptisch gegenüber, und Cathrine kann sich an große Teile ihrer Vergangenheit nicht erinnern, neben den mysteriösen Ereignissen und Träumen, die sich seit ihrer Ankunft im winterlichen Örtchen hat. Obendrein taucht immer wieder plötzlich ein kleines Mädchen auf, mit sich Catherine anfreundet…

Kurzum hat „Haunted Child“ im Grunde die üblichen Zutaten für einen Gruselfilm am Start. Es ist allerdings eher so, dass der Film den Spagat zwischen Familiendrama mit Vergangenheitsbewältigung und Gruselfilm nicht über die Länge hinbekommt. Zwar gibt es hier und da mal einen Schockmoment, insgesamt schafft es Regisseur Carl Christian Raabe nur nicht einen durchgängigen Spannungsbogen hinzubekommen. Entschädigt wird man dafür mit tollen Aufnahmen des verschneiten und eisigen Norwegens, wofür Raabe wirklich ein Auge hat! Darstellerisch kann man nicht meckern, es sticht aber auch keiner der Schauspieler erwähnenswert heraus. Was bleibt ist ein durchschnittlicher Grusler von der Stange, und auch wenn das immer eher negativ klingt, werden Gruselfans hier sicherlich unterhalten werden. Bis auf den Trailer hat die DVD kein Bonusmaterial an Bord.

Fazit
Grusel aus Norwegen
8
von 15
Durchschnittlich
Autor
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