The Rental – Tod im Strandhaus (Blu-ray)

Titel

The Rental – Tod im Strandhaus (Blu-ray)

Produktion/Vertrieb

Edel/ Pandastorm

Veröffentlichung

14.05.2021

Laufzeit

88:00 Minuten

Dave Franco dürfte Filmfans durchaus ein Begriff sein. Nicht nur weil er der Bruder des Darstellers James Franco ist, er selbst war bislang auch in etlichen Produktionen wie „6 Underground“, „Bad Neighbors“  1 und 2 oder „Nerve“ zu sehen, wie auch in TV-Serien ala „Scrubs“ oder „Do Not Disturb“ zu sehen. Hier geht es aber weniger um seine Schauspielkarriere, sondern vielmehr um sein Debüt als Regisseur mit dem Film „The Rental – Tod im Strandhaus“, bei welchem er sogleich auch als Co-Drehbuchautor und Produzent in Erscheinung trat. Charlie und Mina betreiben gemeinsam ein Geschäft, und buchen online für ein Wochenende eine einsam gelegene Villa an der Küste. Dort wollen sie mit ihren jeweiligen Partnern Josh und Michelle ein spaßiges Wochenende verbringen, wobei Josh auch gleichzeitig Charlies Bruder ist, und Charlie wiederum mit Mina eine Beziehung führt. Verwirrung komplett? Gut, klingt aber komplizierter als es denn ist. Just angekommen machen sie gleich Bekanntschaft mit einem unfreundlichen Hausmeister, und die erste Partynacht verläuft weit anders als geplant. Nach und nach spitzt sich die Situation zu, und aus dem Wochenende wird wohl nicht der erhoffte Entspannungstrip.

Mehr möchte ich zur Geschichte nicht verraten, auch wenn Thrillerveteranen wohl schon recht schnell erkennen werden worauf das Ganze hinauslaufen kann. Da ändert auch ein kleiner Twist gegen Ende nicht mehr so viel daran, da sich Franco auf eine routinierte Inszenierung verlässt. Ganz so rund gestaltet sich der Ablauf von „The Rental – Tod im Strandhaus“ aber leider nicht, da nach dem guten Einstieg ab der Ankunft im Haus dann erst einmal zu viel Augenmerk auf die Beziehungsgeschichte der vier jungen Leute gelegt wird, bevor das Ganze dann wieder die Thrillerpfade betritt. Hier hätte ich mir etwas mehr Suspense und Atmosphäre gewünscht, denn darstellerisch wissen bekannte Gesichter wie Dan Stevens, Jeremy Allen White und Allison Brie durchaus was sie tun! Auch Toby Huss als Hausmeister gefiel mir sehr gut, lediglich Sheila Vand war mir etwas zu drüber, was aber eher der Rolle geschuldet scheint. Gegen Ende betritt Franco dann gar etwas die Horrorschiene, die er mit einem durchaus als gelungen zu bezeichnenden Ende abrundet. Seine Intention (die er in einem kurzen Interview im Bonusbereich zum Besten gibt) kommt durchaus rüber, er hätte sich nur entscheiden müssen die Beziehungskiste etwas mehr in den Hintergrund zu rücken. Was bleibt ist kein schlechter Film, dessen Location an der Küste von Oregon absolute Schauwerte bildet, aber eben auch nichts, was man nicht irgendwo schon gesehen hat. Wenn sich Franco etwas mehr aufs Wesentliche beschränkt, erwarte ich von ihm als Regisseur aber durchaus noch einiges. Bild- und Ton der Blu-ray sind gut, neben den Behind the Scenes Interviews gibt es als Bonus lediglich den Originaltrailer.

Fazit
Regiedebüt von Dave Franco
8
von 15
Durchschnittlich
Autor
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