Electric Boys – Upside Down

Albumtitel

Ups!de Down

Label/Vertrieb

Mighty Music/Target

Veröffentlichung

30.04.2021

Laufzeit

47:23 Minuten

Genre

Hard Rock

Meine erste Begegnung mit den ELECTRIC BOYS hatte ich bereits 1989. Tatsächlich steht hier noch die Vinylversion des Erstlings ‘Funk-O-Metal Carpet Ride’. Die stammt noch aus der Zeit, als sich erst langsam die Tür zum Metal für mich öffnete. Danach habe ich sie aus den Augen verloren. Und sie sich ab Mitte der 90er bis zur Reunion in 2009 auch. Seitdem liefern sie aber regelmässig neue Alben und „Ups!de Down“ ist mittlerweile das siebte Album. Immer noch spielen die vier Schweden Hard Rock und scheuen sich nicht, auch härtere Gefilde zu besuchen. Zumindest, was die Gitarrenarbeit angeht.

In Zeiten von Spotify & Co. muss man dann auch erstmal die Courage haben, das Album mit einem über sieben-minütigen Instrumental, dem „Upside Down Theme“, zu beginnen. Es folgen mit „Super God“, „Tumblin‘ Dominoes“ und meinem Favoriten „Never Again Your Slave“ richtig gute Hard Rock Nummern.  „She Never Turns Around“ ist die obligatorische Ballade und schließ die A-Seite der Vinyl Version ab.
Die B-Seite beginnt dann mit deutlichen Bluestouch mit „Globestrutter“ und „The Dudes & The Dancers“, ehe mit „Twang ‚em _ Kerrang ‚em“ das Tempo für weniger als drei Minuten wieder hochgefahren wird. Anschliessend wird mit dem  an Tom Petty erinnernden „It’s Not The End“ das Ende eingeläutet und mit dem ausladenden rockigem „Interstellafella“ vollzogen wird.

Fazit
Die ELECTRIC BOYS liefern mit "Ups!de Down" einen klasse Soundtrack für den Grillabend mit guten Freunden und jeder Menge Bier. Ansonsten ist es gut möglich, dass es dem Album bei mir so geht, wie dem Erstlingswerk.
11
von 15
Gut
Autor
Just cos you don't understand what's going on, don't mean it don't make no sense and just cos you don't like it, don't mean it ain't no good!