LUNAR SHADOW – Wish To Leave

Albumtitel

Wish To Leave

Label/Vertrieb

Cruz Del Sur/Soulfood

Veröffentlichung

16.03.2021

Laufzeit

36:04 Minuten

Genre

Dark Heavy Metal

LUNAR SHADOW sind eine der spannendsten deutschen Bands und wenn man die äußerst lesenswerten Interviews von Bandchef Max Birbaum über die Jahre verfolgt und richtig gedeutet hat, dann war es völlig klar, dass auch diese vierte Scheibe wieder ein Weg in eine neue Richtung sein wird. Als Anhänger der Band muss man sich zwingend darauf einlassen, denn Birbaum hat nie ein einen Zweifel daran gelassen, immer wieder neue Wege zu gehen und sich musikalisch nicht festlegen zu wollen.

Die knappe Spielzeit ist keineswegs ein Manko, denn die sechs Lieder sind dermaßen intensiv, dass es einige Durchgänge braucht, um Song für Song in Gänze zu fassen. Die Longtracks „Serpent Die“ und „The Darkness Between The Stars“ eröffnen und beschließen dieses innovative Album, dazwischen stehen vier weitere Nummern, die stilistisch eine große Bandbreite aufweisen und vom Dark Wave („To Dusk And I Love You“) bis zum Dark Metal einiges im Angebot haben. Diese verschiedenen Richtungen werden teilweise auch vermischt in den einzelnen Songs und sorgen so für einen breiten Raum an Entdeckungsmöglichkeiten. Robert Röttig bringt mit seiner sonoren Stimme zusätzliche Atmosphäre ins Klangbild und macht zusammen mit dem Rest der Band „Wish To Leave“ zu etwas sehr eigenem, das nicht jedem Fan der Band, der beispielsweise die metallische Epic-Phase mochte, beim ersten Hören gefallen wird. Deshalb erinnere ich an den Anfang dieser Review und betone nochmals das Anliegen von Max Birbaum, LUNAR SHADOW zu etwas ganz Besonderem zu machen, was ihm auf alle Fälle gelungen ist und was wir alle respektieren sollten.

Fazit
Eine der innovativsten deutschen Bands geht auf ihrem vierten Album erneut neue Wege und überzeugt auf ganzer Linie.
12
von 15
Edelstahl
Heavy Metal is Immortal!