SOLSTICE – CASTING THE DIE

Albumtitel

Casting The Die

Label/Vertrieb

Emanzipation Productions

Veröffentlichung

23.04.2021

Laufzeit

41:43 Minuten

Genre

Death/Thrash Metal

SOLSTICE aus Miami ist zurück. Allein diesen Satz könnte man jetzt so stehenlassen.

Das Thrash Quartett des Sonnenstaates hat sich für „Casting the die“ auch satte 12 Jahre Zeit gelassen, um es uns nun um die Ohren zu hauen. Elf Tracks in alter Ami Thrash Metal Manier haben es schlussendlich auf das nun vierte Studioalbum geschafft. Während die ersten beiden Tracks „The Altruist“ & „Transparent“ mit diese Frisch, Fromm und Frei Mentalität an einem winkend vorbei hüpfen, erhält „Who Bleeds Whom“ mehr kriegerische Elemente. Ein echter Dosenöffner, der „Casting the die“ mit Teils Killer-Gitarrensolo an dieser Stelle zum Leben erweckt. 

Das fünfteilige Herzstück des Albums („Lifeline“, „Ignite“, „Outlast“, „Seven“, „Embellishment Exposed“) umfasst ein Wulst aus klassischen Thrash Riffing, gepaart mit Ryan Taylor unverkennbaren Vocal. Leider ist genau dies der Schwachpunkt des Albums. An die Intensität von Rob Barrett, der auf dem selbstbetitelten 92’er Debüt eine Meisterleistung absolviert hat, kommt Ryan Taylor fast zu keinem Zeitpunkt heran. Der Sound an sich trägt sich durch Headbanger-Vibes der alten Schule und hält die Dinge eng und rasend. SOLSTICE experimentieren wenig und setzen auf bewährte Formeln. „Casting The Die“ hält gekonnt die Waagschale zwischen Intensität und Geschwindigkeit. Hier funktioniert das Album nur im Ganzen, da kein Track wirklich herausragend hängenbleibt. In einer Casting TV Show wäre das Album kein Kandidat für einen Recall.

Fazit
SOLSTICE - "Casting the die" ist klassisch solider Ami-Thrash ohne echte Höhepunkte.
9
von 15
Solide
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