Feanor – Power Of The Chosen One

Albumtitel

Power Of The Chosen One

Label/Vertrieb

Massacre Records / Soulfood

Veröffentlichung

23.04.2021

Laufzeit

64:32 Minuten

Die argentinische Heavy / Power Metal Truppe Feanor (eigentlich ein Elbe aus „Herr der Ringe“) kehrt nach vier Jahren mit dem neuen Studioalbum „Power Of The Chosen One“ zurück auf die Bildfläche. Der Vorgänger „We Are Heavy Metal“ (2016) war schon recht gut, was auch am deutschen Sänger von Wizard ,Sven D‘ Anna lag der damals zum ersten Mal zur Band gehörte. Fast zeitgleich (zwei Monate Unterschied) mit der neuen Wizard Scheibe erscheint nun auch Feanors viertes Album. Relativ neu an Bord ist Ex-Manowar Gitarrist David Shankle (Death Dealer) der auf dem 19 Minuten Epos „The Return Of The Metal King (The Odyssey In 9 Parts)“ sich den griechischen Sagen widmet und das Ganze nicht ganz zufällig an ein Epos von „Triumph Of Steel“ Album erinnert. Leider ist das Mammutwerk am Ende etwas zu brav und die normalen Banger machen mehr Spaß. Sehr gelungen und episch ist das Adler / Kriegerartwork meiner Meinung nach, was bei solchen Acts einfach dazu gehört.

An sich wird hier bei fetter Spielzeit von 64 Minuten viel Stoff dem Käufer geboten, wobei mir wenig wirklich hängen bleibt. Die Lieder sind alle nicht schlecht, aber bei der Besetzung und im Vergleich zum letzten Album habe ich einfach etwas mehr erwartet.  Textlich sind True Metal Klischees an der Tagesordnung: „By the power of metal, come by my side (Ah ah ah ha), Fight, fight, dragon rise. For the glory of steel, proud never kneel (Ah ah ah ha) Fight, fight, dragon rise…“Aber das gehört ja irgendwie zum Stil.

Insgesamt sicherlich keine schlechte Scheibe, aber auch ein Werk dem die richtigen Hits fehlen, was bei der Besetzung und dem Anspruch (echtes Piano, echte Chöre, echte Instrumente) etwas schade ist.

Trotzdem sollten Gennrefans ein Ohr riskieren!

Fazit
Ganz gute Scheibe von der ich mir allerdings etwas mehr erwartet hätte!
10
von 15
Interessant
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)