SUNSTORM – AFTERLIFE

Albumtitel

Afterlife

Label/Vertrieb

Frontiers Music

Veröffentlichung

12.03.2021

Laufzeit

46:51 Minuten

Es war einmal …. Mit diesen drei Worten beginnen in der Regel Märchen, hier aber nicht ohne Grund die Review des neuen Albums der Gruppe bzw. Bandnamen SUNSTORM. Wir schreiben das Jahr 1999, Ausnahmesänger Joe Lynn Turner (ehemals Shouter bei RAINBOW) und u.a. Dennis Ward, Chris Schmidt oder Uwe Reitenauer von PINK CREAM 69 gründen das Melodic Rock Projekt SUNSTORM. Zwischen 2006 und 2012 veröffentlicht das Quintett drei Alben in genau dieser Besetzung („Sunstorm“, „House Of Dream“ und „Emotional Fire“). Dann gab es den ersten großen Besetzungswechsel, einzige Konstante blieb Joe Lynn Turner, jetzt u.a. unterstützt vom Mr. „Frontiers Records“ Alessandro Del Vecchio. Es folgten zwei weitere Alben („Edge of Tomorrow“ (2016) und „The Road to Hell“ (2018), bis dann auch das letzte Gründungsmitglied den Dienst quittierte (oder quittieren musste).

Drei Jahre später erscheint jetzt ein neues Werk unter dem Namen SUNSTORM! Getauft auf den Namen  „Afterlife“, ein Album mit insgesamt elf neuen Songs bei einer Gesamtspielzeit von fast 46 Minuten. Warum das Projekt noch immer unter dem Namen SUNSTORM läuft, wissen wohl nur die Protagonisten von Frontiers, denn der Name hat mit den Gründungsmitgliedern rein gar nichts mehr zu tun. Als Nachfolger von JLT wurde kein geringerer als (Mr. Überall) Ronnie Romeo engagiert, für den Stil des Projektes eine sehr weise Entscheidung, denn Ronnie liefert – wie auch bei seinen vielen anderen Engagements – komplett und gut ab! Was neben der Gesangsleistung zudem positiv erwähnt werden muss, dass der Gitarrero Simone Mularoni sich bei vielen Songs sehr gut einbringen konnte, teils gewährte man ihm über eine Minute Solo-Zeit im Song, was auch verhindert, dass eine einzige Ronnie-Romeo-Show wird. Wer vor Erwerb ein Ohr riskieren will, dem können der Opener und zugleich Titeltrack „Afterlife“ (hätte auch ein Song vom McAuley Schenker Group-Album „Save Yourself“ sein können), das rockige „One Step Closer“, das mit einem gigantisch hymnischen Refrain ausgestattetem „Stronger“ oder das melodische „Darkest Night“ empfohlen werden!

Fazit
Durchaus gelungene Scheibe, warum dieses aber unter dem Banner SUNSTORM erscheint bleibt rätselhaft!
11
von 15
Gut
The Sky is the limit!