Epica – Omega

Albumtitel

Omega

Label/Vertrieb

Nuclear Blast Records / Warner

Veröffentlichung

26.02.2021

Laufzeit

70:56 Minuten

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Die niederländischen Symphonic Metaller Epica hauen mit „Omega“ ihr immerhin schon achtes Studioalbum seit ihrer Gründung 2002. Das tolle Artwork ist echt ein filmreifer Hingucker und hat mich als ganzseitige Anzeige in einem Magazin schon beeindruckt. Die Musiker aus meinem Lieblingsnachbarland haben auch 2021 ihren Stil beibehalten und verfeinern ihn nur in Sachen Produktion, Arrangements, Chören und Orchestersounds. Das wird bald nicht mehr steigerbar, beziehungsweise ist für mein Empfinden auch gar nicht mehr zu toppen. Epica wissen halt wie es laufen muss und so halten sich alle Elemente ihres Sounds die Waage, keines ist überpräsent. Der Metal Anteil ist für diese Art der Musik hoch genug und der Gesang von Simone Simons im Wechsel mit Growls sowieso über alle Zweifel erhaben. Mir kommt es nur so vor als haben Growls mit den Jahren wieder zugenommen, was ich durchaus begrüße! Der Popanteil mit Nummern die sich mit drei Minuten Laufzeit im Radio spielen lassen ist auch hier nicht gegeben. Im Schnitt fünf Minuten lassen es Epica krachen und verzichten dabei auch auf den krassen Mainstreamsound, was diverse Kollegen durchaus probieren.

Auch gibt es kein Achtziger Poplied im Symphonic Metal Sound, zwei Tatsachen die ich den Niederländern hoch anrechne! „Omega“ ist eine Topscheibe und wird Fans der Truppe nicht enttäuschen!

Fazit
Epica haben ihren Stil und verbessern ihn weiter, dabei werden sie auch zum Glück nicht seichter!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)