INFLABITAN – INTRINSIC

Albumtitel

Intrinsic

Label/Vertrieb

Soulseller Records

Veröffentlichung

26.02.2021

Laufzeit

35:23 Minuten

Die Discographie des norwegischen Black Metal Projektes INFLABITAN weist 2 Demos aus den Jahren 1993 & 1994 auf. Danach war es lange Zeit ruhig, bis mit „Wanderer of Grief“ 2010 eine Compilation rausgebracht wurde. Nach weiteren 11 Jahren Sendepause erscheint nun „Inflabitan“ am Albumhorizont. Das das Bandmember Sigmund „Inflabitan“ Hansen in all den Jahren nicht untätig gewesen ist, zeigen seine musikalischen Stationen als Gitarrist bei den depressive Black Pionieren STRID oder dem Livearrangement Ende der 90’er bei den Avant-Garde Black Metallern DÖDHEIMSGARD. Zur Aufnahme des Debütalbum in den Studio Velvet Recording wurde der Landsmann Christian ‚AntiChristian‘ Håpnes Svendsen als Drummer Teil von „Inflabitan“. Bekannt ‚AntiChristian‘ auch als Schlagzeuger bei THE CUMSHOTS, BEATEN TO DEATH oder TSJUNDER. Die Texte wurden von Aldrahn (DÖDHEIMSGARD, URARV usw.) geschrieben. 

 Das Album wird durch einen Heavy Metal Gitarrensound eingeläutet, bevor es von den giftigen Vocals und der Drumarbeit gefressen wird. „Mental Radiation Fix“ ist ein fixer „Inflabitan“ Einstieg. Das Songs wie dem gedrosselt gestimmten Rythmusspiel „Avanti Cristo“ oder dem Black Thrash Track „Egocide“ dem Debütalbum eine bösartige Würze verleihen, zeigt die dunkele Seite der Norweger. Ab und zu sind Spuren von Death Metal zu erkennen, wie es bei „Crown Of Horns“ oder „Symbols“ der Fall ist. Das der Old-School-Black-Metal nicht zu kurz kommt, dafür sorgt der finale Track „Children Of The Damned“ 

Abschließend bleibt festzuhalten, das dies Debüt bei den Umsetzungen ihrer Ideen sowohl mit Stärken und Schwächen belegt ist. Stark ist die Songstruktur. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Hört man allerdings genauer hin fehlt, der zündende Funke zwischen den einzelnen Intrumenten. Das Zusammenspiel ist leider nicht stimmig abgemischt worden. Die Vocals klingen böse, aber ohne jeglichen Druck. Es ist schade, das es hier an den technischen Vorraussetzungen scheitert, das vorhandene Potenzial voll auszuschöpfen. Mehr als ein Zumutbar ist für „Inflabitan“ diesmal nicht drin.   

   

Fazit
Das Potenzial ist gut. Wird allerdings durch die Aufnahmetechnik komplett zerstört. Schade !
7
von 15
Zumutbar
.