MISEO – INITIUM ET FINIS (EP)

Albumtitel

Initium Et Finis (EP)

Label/Vertrieb

Fat Knob Records

Veröffentlichung

01.02.2021

Laufzeit

16:53 Minuten

Junge, Junge wie die Zeit verrennt. 7 Jahre sind bereits wieder ins Land gezogen, als die hessische Combo MISEO ihr gelungenes Debüt „Lunatic Confessions“ unters Volk gebracht haben. Diese „Wahnsinnigen Geständnisse“ waren überraschend erfrischend produziert worden. Das die Band sich dann 2016 aufgelöst haben, war sehr schade gewesen. Ob nun durch die herrschende Pandemie dazu geführt hat, das plötzlich neue Lebenszeichen aus dem Hause MISEO gesendet werden, bleibt hier unbeantwortet. Es ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung.

Freunde moderner Todesmelodien werden mit „Initium Et Finis“ voll bedient. „The Gift“ als Intro präsentiert eine Standpauke über Gottes Ansichten, welche als Vorspiel zu „Der Anfang und das Ende“ weise gewählt wurde. „Castle of Nightmares“ folgend macht keine Gefangenen. Hier wird Death Metal in Reinform gespielt. Auffallend das sämtliche Songs dieser EP sich bei über 3 Minuten Spielzeit einpendeln. Eine Beständigkeit als Pflichtprogramm gegenüber dem Hörer. Einbringende Erfahrung zahlt sich aus, die die Vier in anderen Todeskapellen wie LAY DOWN ROTTEN, DEMONBREED oder CORROSIVE gesammelt haben, um hier nur die Bekanntesten zu nennen. „Timebomb“ ist ein Track, der intensiv direkt zündet. Das Beste kommt wie immer zum Schluss ; als melodiegeladenes Highlight kommt mit dem finalen Song „Orange Impostor“ ein Track, der die Volumenregler an der Anlage aufdrehen lässt.

Die hessichsche „Four of a Kind“ Einheit meldet sich mit „Initium Et Finis“ beeindruckend zurück. Dieses schwere Geschütz erhebt den berechtigten Anspruch auf einen Platz in einer gut sortierten Albensammlung.

Fazit
Mit "Initium Et Finis" melden sich MISEO zurück, welcher einen starken Support verdient.
13
von 15
Hervorragend
.