Piledriver – Letters Of Steel (Re-Release)

Albumtitel

Letters Of Steel (Re-Release)

Label/Vertrieb

Goldencore / ZYX

Veröffentlichung

05.02.2021

Laufzeit

34:50 Minuten

Die martialische und einzige Scheibe der Deutschen Hard Rock Truppe Piledriver aus dem Stuttgarter Raum von 1981 (!) erblickt zum 1. Mal das Licht der Welt als CD und war schon früher mit dem von Status Quo inspirierten Namen am Start als Band aus Kanada oder die noch heute aktiven Status Quo Jünger aus Deutschland. Der Brüller schlechthin ist das lustige Baustellencover. Was mich da wohl erwartet? 35 Minuten Hard Rock der den Übergang der 70er zu den 80er Jahren darstellte.  Der Sound ist überraschend gut, der Gesang manchmal etwas schräg, aber so wie Piledriver hat noch keiner geklungen! Der Bandsong und Opener „Piledriver“ zeigt schon diverse Stile die später einige Metalbands nutzen, meiner Meinung ist der Song auch irgendwie von Priest beeinflusst. Nach Deutschland tönt hier nichts, ich hätte die Truppe, nicht nur wegen Titel der Sorte „New England“ auf die Insel verortet.  Mit Titeln wie „Wizard“ oder „Hellrider“ muss ich auch immer an NWOBM Stoff denken. Einige der Soli stammen auch vom späteren Victory Musiker Tommy Newton. Das balladenfreie Scheibchen hat musikalisch auch den Charme des Unperfekten, macht einfach Spaß und dürfte 2021 kaum jemand kennen! Also testet die Truppe mal an, das ist wie eine Zeitmaschine.

Fazit
Kultig, spannend und immer noch interessant!
11
von 15
Gut
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)