BOOZE SERPENT – SLICES OF DEATH

Albumtitel

Slices Of Death

Label/Vertrieb

Plague Demon Records

Veröffentlichung

20.01.2021

Laufzeit

26:27 Minuten

Mit “Slice Of Death” bringt BOOZE SERPENT sein aktuelles Debüt am 20.01.21 heraus. Wer bis dato von dem türkischen ein Mann Death Metal Beer Projekt noch nichts gehört hat, kann sich beruhigt zurücklehnen; außer der EP “Drünkard” wurde bis heute noch nichts weiter verpasst.
Schwerpunkte werden wie es scheint auf der einen Seite dem Gerstensaft gewidmet, als auch Parts aus Horrorfilmen mit Lovecraftian-Einflüssen. Untermalt werden die Themen mit tödlichem Metalansätzen der alten Schule.
Operngleiche Frauenarien zum Einstieg beginnt mit dem Opener “Intro – Dead Fak” zunächst ein klobiges Death Metal-Biest, welches riffgetrieben zum Leben erweckt wird. Das die Gesangsleistung von BOOZE SERPENT eine tollwütige Eigenart entwickelt, ist im Genre der alten Schule bestens anzusiedeln. Hinzu kommen dichte Riffs, erstickende Atmosphäre und unangenehmes Knurren. Er stampft bestens unterstützt von verschiedenen Kollegen wie Burak Ulugüney (MINUS LIFE), an den Leadguitars von Gavin Brooks oder Croc (AXXEN CONNERS) oder auch an den Drums von Jeremiasz Baum (THE MATERIA) durch die verschiedenen Tracks von “Slice Of Death” Effektives Geknüppel wie bei “Motel Hell” (trotz eines überraschend seltsamen Synthiesizer Einsatzes) oder dem überzeugenden gutturalem “The Beast (Pumpkinhead)” zockt BOOZE SERPENT seinen Stil unerbittlich fort.
Da drauf erst mal ein Bierchen gönnen, wie es bei “They Live We Drink” gefordert wird.
Das ätherischere Ausblenden von “Resurrected In Chapman’s Lab” und der vom Klavier geleitete abschließende Titeltrack sorgen für ein wenig Inspiration, aber die überwiegende Mehrheit des Albums ist einfach eine simple geführte Bestrafung. “The Animal” weist einige Slameinheiten auf, welche passend eingestreut sind.
“Slices Of Death” ist ein Album, das den Death Metal nicht ändert, sondern nur eine kräftige Dosis der guten, einfachen Sachen wiedergibt. Jeder Track bringt ein genüssliches Grinsen hervor. In der heutigen Musikwelt, in der viele Dinge viel zu kompliziert geworden sind, greift BOOZE SERPENT genau die Simpelheit auf, welche von soliden, einfachen Riffs gespickt wird und haut sie uns gekonnt um die Ohren. Als kleines Manko wäre die mit 26:27 Minuten doch sparsam gehaltene Gesamtspielzeit. Da bitte bei der nächsten Veröffentlichung drauf achten das noch mehr cooler Stoff sowie eine längere Albumspielzeit produziert wird!

Fazit
Fur Fans von modernem, soliden Death Metal im alten Gewand!
10
von 15
Interessant
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