SHORES OF NULL – Beyond The Shores (On Death And Dying)

Albumtitel

Beyond The Shores (On Death And Dying)

Label/Vertrieb

Spikerot Records

Veröffentlichung

27.11.2020

Laufzeit

38:54 Minuten

Eine Laufzeit von 40 Minuten für eine EP ist schon mehr als ordentlich und die Frage ist, spricht man dann noch von einer EP? (üblicherweise eine Spielzeit von weniger als 30 Minuten). Egal!  Was die Anzahl der Lieder angeht, passt es dann wieder. Es ist nur ein einziger Song auf der Platte. Den Hörer erwartet einen durchaus gelungenen Mix aus Doom – Gothic der immer wieder gerne zwischen durch mit Black und Death Metal Elementen aufgewertet wird. Vieles erinnert, ein wenig an MY DYING BRIDE, was aber kein Kritikpunkt ist. Insgesamt versucht SHOURS OF NULL ein wenig den Geist alter Tage aufzugreifen und scheint davon immer wieder inspiriert zu sein, so finden man auch immer wieder Anleihen neben MY DYING BRIDE von PARADISE LOST. Allerdings will der richtige Glanz alter Tage dabei nicht entstehen. Dafür fehlt es dem Album dann einfach, an Höhepunkten, auch wenn die Band versucht, mit z. B. Cello oder weiblichen Gesang Highlights zu setzten. Diese Sorgen auch für Abwechslung aber Insgesamt, sind diese dann auf die Gesamtlaufzeit doch zu wenig. Einzelne Tracks aufzunehmen wären wohl besser gewesen. Vor allem dann, wenn man es aus der Lyrik Sicht betrachtet. Diese beschäftigen sich mit den fünf Stufen der Trauerphase nach Elisabeth Kübler – Ross, die nach meiner Meinung so eher auf einen Level untergehen. Alles im Allen ist „Beyond The Shores“ aber ein solides Album, was Handwerklich gut gemacht ist und sauber produziert ist.

Fazit
Ein „Must-have“ ist das Album sicher nicht, aber eine Chance kann man der Platte auf alle Fälle geben.
9
von 15
Solide
Autor
"Wenn man einmal dem Metal verfallen ist, ändert man seine Gesinnung nicht einfach von heute auf morgen." ( Parramore McCarty, Warrior)