Therion – Leviathan

Albumtitel

Leviathan

Label/Vertrieb

Nuclear Blast Records / Warner

Veröffentlichung

22.01.2021

Laufzeit

45:34 Minuten

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„Leviathan“ ist das 17.(!) Studioalbum von Therion, abseits von Livescheiben und Re-Releases der schwedischen Truppe um Gitarrist- und Songwriter Christopher Johnsson. Seit dem etwas anstrengenden „Gothic Kaballah“ Album 2007 hatte ich die Band etwas aus den Augen verloren und auch „Sitra Ahra“ (2010) war nicht schlecht, aber weit weg von den Großtaten der Endneunziger. Irgendwie waren die wenigen Veröffentlichungen in den letzten 10 Jahren sicherlich anspruchsvoll, teilweise auch drei CDs stark, aber die Vorreiterrolle in der Verschmelzung aus Heavy, Gothic und Symphonic Metal mit männlich / weiblichem Gesang, ultrafetten Walkürenchören und latentem Wagnerfeeling (siehe auch den Titel „Die Wellen der Zeit“) war nicht mehr so ganz vorhanden.

Dann kommt für mich ganz unerwartet „Leviathan“ und schon das tolle, plakative Artwork mit der Schlange und der kurze Titel ist ein Wink mit dem Zaunpfahl.  Kultalben wie „Vovin“, „Deggial“ oder „Theli“ kommen mir in den Sinn. Die Lieder auf „Leviathan“ sind alle zwischen drei und fünf Minuten, also verdammt kompakt für solche Musik und haben allesamt klassische Therion Vibes die auch so auf den eben erwähnten Werken hätten stehen können. Laut Labelinfo ist dieses eingängige und gut konsumierbare Werk ein Zugeständnis an die Forderungen der Fans Ich glaube auch nicht, dass die letzten Scheiben so gut verkauft haben. Mit „Leviathan“ sind Therion wieder voll auf Kurs, wenn auch natürlich etwas berechenbarer. Das muss aber nichts Schlechtes sein!

Fazit
"Vovin" und "Theli" Fans MÜSSEN hier zuschlagen!!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)