HOVERT – OMYT

Albumtitel

Omyt

Label/Vertrieb

Talheim Records

Veröffentlichung

31.10.2020

Laufzeit

37:21 Minuten

Die Metal Szene in Russland hat einen zweifelhaften Ruf, denn zu viele NSBM Bands sorgen mit ihrer idiotischen Einstellung für schlechte Schlagzeilen. So ist es mir wichtig gewesen zu recherchieren, wer hinter der Band HOVERT steckt. Sehr weit bin ich nicht gekommen, aber für mich reichte es soweit aus, dass ich der Band (bzw. dem 1-Mann-Projekt) den Stempel „unbedenklich“ aufdrücken konnte.
„Alever“, so lautet der Name des Mannes der hinter HOVERT steckt, und mit „Omyt“ schon das dritte vollständige Album vorlegt. Der als Depressive Black Metal angepriesene  Musikstil passt meiner Meinung nach nur zum Teil. Die sechs Songs auf „Omyt“ sind in drei Kapitel aufgeteilt. Während der erste Teil eines solchen Kapitels Black Metal in seiner reinsten Form ist, besticht das zweite Kapitel als Instrumental Song mit Klängen, die sehr viel Wert auf Atmosphäre legen.
Der Black Metal ist rasend schnell und mit sehr hohem Gekreisch versetzt, dazu kommt noch eine sehr spartanische Produktion, die das Hörvergnügen deutlich schmälert und auch ansonsten würde ich die Tracks als schwer verdaulich bezeichnen. Das ist anstrengend und teilweise sägt dieser „Gesang“ auch an den Nerven. Das krasse Gegenteil sind dann die jeweiligen zweiten Kapitel. Hier hat sich an der Produktion nichts geändert, aber die Klänge und Sphären sind schon schön anzuhören.
Alles in allem überwiegen leider die negative Aspekte des etwas einfallslosen Black Metal Geknüppels, der fiesen Schreierei und der mauen Produktionen.

Fazit
Black Metal Underground total, aber mehr ist da nicht drin. Und die instrumentalen Parts reißen es nicht raus.
6
von 15
Zwiespältig
Not everyone likes Metal - Fuck them!!!