Iron Mask – Master Of Masters

Albumtitel

Master Of Masters

Label/Vertrieb

AFM Records / Soulfood

Veröffentlichung

04.12.2020

Laufzeit

60:57 Minuten

Die haben Humor bei AFM Records! Am gleichen Tag erscheinen dort die neuen Alben von Iron Savior und Iron Mask. Ist ja grob die gleiche Zielgruppe. Natürlich sind die Belgier eher die angeproggte „Dudelfraktion“ samt Yngwie Malmsteen Vibes und massiv mehr Pathos und Verspieltheit.

Das Artwork der neuen und siebten Scheibe „Master Of Masters“ erinnert grob an Running Wild Großtaten von Andreas Marschall wie „Masquerade“. Was mir bei der Truppe seit Jahren negativ aufstößt ist nicht die Musik, sondern die Tatsache des unsteten Line-Ups gerade was die Position des Sängers betrifft. Aus aller Herren Länder hatte die Truppe um Bandboss und einziges Gründungsmitglied Dushan Petrossi (Gitarre) schon Sänger mit dem Landsmann Mike Slembrouck (After All) ist den Belgiern ein wahrer Glücksgriff gelungen, da dieser eine tolle und wandlungsfähige Stimme hat, die auch superb zum Bandsound passt. Ich hoffe das hält auch mal bis zur nächsten Scheibe. Mit dem Mann, der nicht aus dem Ausland stammt kann die Truppe nach der Pandemie live etwas sich Fans erspielen.

Ein paar richtige Ohrwürmer haben Iron Mask auf jeden Fall an Bord, der hymnisch-treibende Eröffnungsstrack Never Kiss The Ring”, aber auch die Single “Tree Of The World” mit Iron Maiden Gedächtnisriff sind nur zwei Beispiele.

Leider ist das letzte Drittel der Scheibe etwas zu getragen und lässt somit etwas Durchschlagskraft und Abwechslung missen, ansonsten ist das ein gutes Werkl geworden!

 

Fazit
Eine gute Scheibe der Belgier mit neuem Line-Up!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)