Sodom – Genesis XIX

Albumtitel

Genesis XIX

Label/Vertrieb

Steamhammer / SPV

Veröffentlichung

27.11.2020

Laufzeit

54: 54 Minuten

Nach zwei sehr gelungenen EPs („Partisan“ und „Out Of The Frontline Trench“)  in neuer Besetzung seit der Trennung von der kompletten Mannschaft durch Bandboss und Bassist Tom Angelripper gibt es nun bei Sodom zum Ende des furchtbaren Jahres 2020 mit dem neuen und von Joe Petagno geschaffenen Artwork das immerhin schon 16. Studioalbum „Genesis XIX“.  Neu an Bord ist Drummer Toni Merkel (der bekommt bestimmt blöde Sprüche wegen seinem Nachnamen!) Die Marschrichtung ist eine gelungene Mischung aus old school und zeitgemäßen Thrash Metal in typischer Sodom Machart. Auch Tom Angelripper spuckt wie gewohnt Gift und Galle, wobei er immer seine Trademark Vocals in Petto hat. Mit „Sodom & Gomorrah“ ist auch ein cooler Titel im Programm der gut zum genialen Klappcoverartwork passt. Ansonsten sind die Titel und Texte düster wie die Musik, was Titel wie „The Harponeer“, „Euthanasia“ oder „Friendly Fire“ unterstreichen. Richtig Kult ist der Liedtitel „Occult Perpetrator“ (okkulter Täter klingt auf Deutsch nicht halb so gut!). Apropos Deutsch: „Nicht mehr mein Land“ ist dann die deutsche Nummer der Scheibe und kein Spaßlied, sondern genauso Ernst wie der Rest. Einige Tracks haben auch dezente Überlängen mit kleinen Instrumentalparts, was ziemlich für Abwechslung sorgt. Das typische Sodom Drumming, die starken Riffs und der sehr gute Sound lassen alte Fans wie mich sicherlich zufrieden zurück.

Eine Scheibe die keinen enttäuschen wird.

Fazit
„Genesis XIX“ ist ein weiteres, verdammt gutes Sodom Album mit fast komplett neuen Liedern und der Marschrichtung der beiden EPs!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)