VHÄLDEMAR – STRAIGHT TO HELL

Albumtitel

Straight To Hell

Label/Vertrieb

Fighter Records / MDD

Veröffentlichung

06.10.2020

Laufzeit

41:03 Minuten

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr wirklich daran erinnern 2002 das Debütalbum der Power Metaller VHÄLDEMAR besprochen zu haben. Danach habe ich nie wieder etwas von den 1999 gegründeten Spaniern gehört, was wohl daran lag dass die Veröffentlichungen (fünf Alben, eine EP und eine Compilation!) auf eigene Kappe bzw. bei einem mittlerweile geschlossenen spanischen Label erschienen sind. Nun sind die Herren wieder zurück bei Fighter Reocrds und lassen es mit “Straight To Hell” mächtig krachen!  Schon allein das Kriegerartwork zeigt wo die Reise hingeht: flotter, geradliniger und harter Power Metal ohne Kinderlieder. So gut wie keine Keyboard Einsätze oder schwülstige Mitsingparts bieten uns die fünf Südeuropäer an, und das Alles natürlich gekonnt gespielt und produziert. Alleine der raue, kehlige Gesang hat schon ein gutes Alleinstellungsmerkmal. Der Titelsong “Straight To Hell” ist ein unglaublicher Ohrwurm des True Metal und sorgt mit sägenden und quietschenden Gitarren für richtig Druck. Auch wenn das Genre mehr als einen riesigen Bart hat und größere Acts wie GRAVE DIGGER eine ähnliche Schiene fahren gefallen mir VHÄLDEMAR im Jahre 2020 besser da sie noch hungrig und aggressiv rüberkommen. Das hat irgendwie mehr Feuer als vieles der bekannteren, etablierteren Kollegen.

Fazit
"Straight To Hell" ist einfach ein flottes Album das richtig Spaß macht!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)