VELVET VIPER – From Over Yonder (Remastered)

Albumtitel

From Over Yonder

Label/Vertrieb

Massacre Records/Soulfood

Veröffentlichung

21.08.2020

Laufzeit

55:50 Minuten

Eine der feinsten deutschen Metal-Perlen war die ZED YAGO-Scheibe „From Over Yonder“ (1988). Dieser folgte kurze Zeit später „Pilgrimage“, mit der die Seefahrer-Story weitergeführt wurde. Da es beide Scheiben zu normalen Preisen nicht mehr gibt, finde ich es eine gute Entscheidung, diese unter dem Banner VELVET VIPER, der Nachfolgeband von ZED YAGO, den Fans wieder zugänglich zu machen. Ein Kaufgrund für die stolzen Besitzer sind die neuen Cover, das ordentliche Remastering und in erster Linie das Bonusmaterial.

Beginnen wir mit dem Debüt „From Over Yonder“. Dieses besteht eigentlich nur aus erstklassigen Songs und ich wüsste keine Stimme, außer der von Jutta Weinhold, die die Verruchtheit des Seefahrerlebens besser interpretieren könnte. Das treibende „The Spell Over Yonder“ legt den Grundstein für eine Reise gegen alle Stürme der Meere, die stets mit erhobenem Säbel begangen wird. Das Intro „The Flying Dutchman“ leitete über zur Bandhymne „Zed Yago“, die über die Jahre nichts von ihrer Genialität eingebüßt hat. Danach könnt ihr euch die Highlights selbst wählen. Die einen schwören auf die Powerballade „Revenge“, während ich der Übernummer „Stay The Course“ immer noch hörig bin. „From Over Yonder“ bleibt ein Album ohne Schwächen.

Die Livenummern „Rebel Ladies“ und „Rockin‘ For The Nation“ haben Nostalgiewert und der Bonustrack „The Schmied“ ist natürlich Drummer Bubi „The Schmied“ gewidmet. Eine schöne Ballade, die sich gut in den Gesamtkontext einfügt. Das Fazit lautet: Kaufen, Piratenkostüm anlegen, Säbel zücken, Anlage aufdrehen und mit der Band gemeinsam ablegen.

Fazit
Eine der ganz großen deutschen Heavy Metal-Scheiben kommt remastered und mit neuem Cover versehen zurück in die Läden.
14
von 15
Geniestreich
Heavy Metal is Immortal!