Tokyo Motor Fist – Lions

Albumtitel

Lions

Label/Vertrieb

Frontiers Records / Soulfood

Veröffentlichung

10.07.2020

Laufzeit

47:52 Minuten

2017 gab es das selbst betitelte Debüt der US-Band / Projekt um Danger Danger Sänger / Solokünstler Ted Poley, Trixter Gitarrist Steve Brown, Bassist Greg Smith (überall schon mal gewesen) und Weltklassedrummer Chuck Bürgi (u.a. Blue Oyster Cult). Das Album lief mir gut rein und hatte echt Klasse. Ich habe es aber seit dem nicht mehr gehört da die Formation auch nirgendwo präsent war. Nun ist mit „Lions“ das zweite Album fertig und was soll ich sagen? Die Herren können es einfach! End-Achtziger, neunziger Jahre Hairspray Rock mit fröhlichen Songs und geilen Refrains stehen hier auf dem Speiseplan. Jede Menge Deja Vus inklusive. Hier sind halt echte Profis am Werk die mit fetten “Ohohoho”-Chören, eingängigen Refrains und guten Gesangseinlagen für Stimmung sorgen. Auf „Lions“ sind einige Hits und Ohrwürmer am Start, wobei auch in Sachen schmachtender Balladen gepunktet wird. „Look Into Me“ ist zwar die typische Balladen Blaupause mit Pathos , akustischen Gitarren und etwas Tempo, doch Spaß macht der Track trotzdem sehr. Treibende Rocker der Sorte „Winner Takes All“ oder Partyhits wie „Decadence On 10th Street“ mit dreckigen Gitarrenriffs sind dann schon das Salz in der Suppe.

„Lions“ klingt sehr frisch, homogen und einen Tick besser als das Debüt. Solch einen Stil mit Klasse und Authentizität zu spielen muss eine Band auch 2020 erst einmal hinbekommen!

Fazit
Gute Laune garantiert! Tokyo Motor Fist können es einfach!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)