Shining Black – Mark Boals & Olaf Thorsen

Albumtitel

Mark Boals & Olaf Thorsen

Label/Vertrieb

Frontiers Records / Soulfood

Veröffentlichung

10.07.2020

Laufzeit

41:54 Minuten

Das italienische Label Frontiers Records hat seit einiger Zeit die Veröffentlichungsschlagzahl pro Monat erhöht! Sechs Alben inklusive Livealben, Re-Releases und diversen Projekten wird allmonatlich dabei heraus geballert! Das ist für mein Verständnis deutlich zu viel, aber mit Shining Black haben die Italiener zum Glück mal wieder einen absoluten Volltreffer gelandet. Neben dem griffigen Bandnamen, dem saucoolen Artwork sind hier zwei Namen auf dem Cover abgedruckt: Mark Boals & Olaf Thorsen. Das sieht doof aus, ist aber für Genrefreunde interessant! Singt hier doch der äußerst talentierte US-Sänger Mark Boals, einer der Sangessöldner der letzten Jahrzehnte mit Gastspielen bei Acts wie Iron Mask, Yngwie Malmsteen, Royal Hunt oder Ring Of Fire. Ihm stand der geniale Songwriter und Gitarrist Olaf Thorsen aus Italien zur Seite, Melodic Metal Bands bestens bekannt für seine beiden Acts Labyrinth und Vision Divine.Übrigens ein netter Kerl den ich vor 20 Jahren mitten in Italien mal auf der Straße traf, Zufälle gibt es! Zusammen mit der restlichen Labyrinth Besetzung an Bass, Drums und Keys wurde diese Scheibe dann in Italien sehr kompetent eingespielt und produziert.

Die Herren haben hier eine gelungene Mischung aus Melodic und Power Metal mit geschickt integrierten Keys und diversen geilen Refrains erschaffen. Das hat echt Klasse und gefällt mir teils besser als die anderen Spielwiesen der beteiligten Musiker. Lediglich das Faden diverser Songenden ist ein Vorgang den ich 2020 einfach nicht mehr hören möchte und mich doch schon gestört hat! Ansonsten können Shining Black Uptempo, Midtempo und auch Balladen gleichsam gut.  Hoffentlich bleibt das Album keine Eintagsfliege!

Fazit
Bockstarke Power Metal / Melodic Metal Scheibe, sicherlich ein Projekt aber von Könnern - das macht Laune!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)