Chris Rosander-King Of Hearts

Albumtitel

King Of Hearts

Label/Vertrieb

AOR Heaven/Soulfood

Veröffentlichung

26.06.2020

Laufzeit

47:27 Minuten

Also von Chris Rosander habe ich wirklich noch nie etwas gehört. Damit stehe ich aber garantiert nicht alleine da, denn bei dem blutjungen Schweden handelt es sich um einen absoluten Newcomer in der AOR-Szene. So muss ic h mich auf die beiliegende Info der Plattenfirma verlassen, die den 22-Jährigen als jemanden beschreibt, der schon im Alter von 14 Jahren begann, Musik zu machen. Er hat auch schon mit 17 angefangen, Songs für sein jetzt erscheinendes Debütalbum zu komponieren. Das hat der Rookie auch recht gut hinbekommen, denn die Balance zwischen Gitarren und Keyboards stimmt für dieses Genre. Da hat Chris Rosander bei seinen angegebenen Einflüssen wie Toto, H.E.A.T. oder Chicago sicher gespickt, wobei man an seiner Stimme schon anhört, dass noch nicht viel Alkohol oder Zigaretten im Spiel gewesen sein dürften. Aber für ein Debütalbum klingen die elf Songs sehr ordentlich, vor allem wenn ich bedenke, dass der aufstrebende Musiker bis auf den Bass alle Instrumente selbst eingespielt hat. Gut, dass er dabei auf einen Drum-Computer zurückgegriffen hat sei ihm verziehen, denn sein Mischer Peo Hedin (Perfect Plan) bekam einen ordentlichen (Schlagzeug-) Sound hin. Wenn ich Chris Rosander einen Vorwurf machen kann, dann ist es dass die allermeisten Lieder in Sachen Melodieführung und Tempo etwas gleichförmig konzipiert ausfielen, was die gesamte Platte etwas blutleer erscheinen lässt. Von daher kann ich auch keine Songs hervorheben, aber auch keinen als besonders grottig niedermachen. Es darf also durchaus beim nächsten Album noch etwas erwartet werden, wenn der Gute nicht im großen AOR-Allerlei untergehen möchte und zum König der Herzen werden möchte. Aber der Anfang ist gemacht.

Fazit
Braves Debüt ohne Höhen und Tiefen, die berühmte Luft nach oben ist vorhanden!
8
von 15
Durchschnittlich
Die Melodie muss stimmen!