Course Of Fate – Mindweaver

Albumtitel

Mindweaver

Label/Vertrieb

ROAR / Soulfood

Veröffentlichung

29.05.2020

Laufzeit

44:45 Minuten

Im Promoanschreiben wird mal wieder maßlos übertrieben! Das erste Werk „Mindweaver“ der sicherlich hörbar talentierten und fähigen Skandinavier Course Of Fate wird mit Klassikern der Sorte „Operation Mindcrime“ (Queensryche), „Scenes From A Memory“  (Dream Theater) und gar „The Wall“ (Pink Floyd) in einem Atemzug genannt. Das ist natürlich völlig zu hoch gegriffen. Die wirklich solide und auch ganz gut gemachte Scheibe ist meiner Meinung nach nichts von alledem! Nur weil Course Of Fate eine Konzeptstory haben die sich liest wie eine typische „Akte X“ Folge oder leider aktuelle Verschwörungstheorien diverser Internetspinner (Ende der Welt, Flut, Seuchen, Men in Black, Halluzination) kann so ein Vergleich nicht direkt passen.

Immerhin: Das Alles wurde musikalisch wirklich kompetent umgesetzt. Die Produktion ist gut, die Aufmachung mit einem Artwork von Stan W. Decker ebenso superb, aber auch wenn mich der ebenso irgendwie gute aber schwer belanglose Gesang von Frontmann Eivind Gunnesen öfters tatsächlich an Queensryche erinnert sind die Lieder doch recht spannungsarm und plätschern gefällig im Midtempo vor sich hin. Das ist alles gut konsumierbar und auch in den knapp 45 Minuten am Stück hörbarer Melodic / Power Metal mit Proganteil, aber mich zu packen schaffen die Norweger leider nicht.

Fazit
Für ein Debüt ganz ordentlich, einen tieferen Eindruck hinterlässt es aber nicht!
8
von 15
Durchschnittlich
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)