Trivium – What The Dead Men Say

Albumtitel

What The Dead Men Say

Label/Vertrieb

Roadrunner Records / Warner

Veröffentlichung

24.04.2020

Laufzeit

46:27 Minuten

Die ehemaligen Newcomer Trivium um Frontmann und Gitarrist Matt Heafy sind mittlerweile auch schon über 20 Jahre im Geschäft und bringen mit “What The Dead Men Say” ihr immerhin schon neuntes Album heraus. Der mittlerweile auch schon wieder drei Jahre alte Vorgänger “The Sin And The Sentence” war eine sehr starke Scheibe gewesen die im Vergleich mit dem sehr braven, melodischen und irgendwie handzahmen 2015er Scheibchen “Silence In The Snow” alles richtig gemacht hat. In Sachen Artworks sind die vier Amerikaner extrem experimentierfreudig und haben anscheinend nicht wie andere Acts eine klare Linie oder gar ein wiederkehrendes Maskottchen an Bord. Für mich ist es jedoch das dritte Schrottcover in Folge! Aber egal, musikalisch liefern Trivium ab und zelebrieren auch 2020 ihre ureigene Mischung aus Thrash Metal, Metalcore und etwas Modern Metal bei dem Matt Heavys abwechslungsreiche Röhre von klar, aber nicht poppig bis hin zu Thrash Shouts mit dezenten Growls alles fließend bedient.

Schlechte Lieder gibt es keine, die richtigen Ohrwürmern der Marke “Anthem”, “In Waves” oder das schon alte “Pull Harder On…” sind leider nicht an Bord. Mit der Zeit werden die Lieder aber eingängiger. Gebt der Scheibe einfach mal zwei Durchläufe.

Fazit
Eine gute Scheibe die keinen Anhänger der amerikanischen Formation enttäuschen wird!
11
von 15
Gut
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)