Dominia – The Withering Of The Rose

Albumtitel

The Withering Of The Rose

Label/Vertrieb

Morning Star Heathens Music Group

Veröffentlichung

20.01.2020

Laufzeit

60:08 Minuten

Dominia, eine russische Truppe aus St. Petersburg präsentieren uns mit ihrem fünften Studioalbum „The Withering Of The Rose”, Melodic-Metal mit einer guten Portion Doom und Gothic. Beim Hördurchlauf kamen mir gleich Bands wie zum Beispiel Paradise Lost oder My Dying Bride in den Sinn. Japp, klingt interessant – ist es auch. Die Russen schaffen einen gelungenen Spagat aus verschiedenen Genres. Sie verbinden unterschiedliche Musikstile und kreieren ein Subgenre, das funktioniert und etwas transportiert, das sich irgendwo zwischen Melodic und Gothic bewegt. Dunkel, sanfte Härte, Ruhe, Gefühl, Verstörtheit und dann diese Geige, die sich einreiht – famos. Die Platte hat mich bereits mit dem melancholischen Einstieg von „I want to forget“ in ihren Bann gezogen. „Suprema“ transportiert eine unglaubliche Schwere – doom, Baby. Herrlich. Mit einem starken fesselnden Refrain, reinem Gesang und einem fulminanten Geigenspiel sticht „The elephant man“ noch einmal heraus. Die Emotionen, die sich beim Hören dieses Longplayers in mir auftun, sind schon sehr imposant,wenn auch nicht bei jedem Song. Am Ende des Tages gesellt sich zu den aufregenden und ergreifenden Momenten ein Stück weit die Langeweile, ohne recht erklären zu können, warum. Vielleicht, weil man doch alles irgendwie schon gehört hat, oder ist es zum Teil auch das nicht ganz ausgereifte Songwriting, das mit reinspielt? Oder doch die nicht astreine Produktion des Silberlings? Wahrscheinlich ist es von all dem ein wenig, dass zu diesem Gefühl beiträgt?!

Fazit
Diese russische Rose wird bei mir nicht verwelken, sondern regelmäßig gegossen: Sie hat es verdient ihre Blüte zu zeigen oder gar einen Ableger zu produzieren!
11
von 15
Gut
Farbe egal: Hauptsache: schwarz!