Thunder And Lightning – Demonicorn

Albumtitel

Demonicorn

Label/Vertrieb

Eigenproduktion

Veröffentlichung

22.11.2019

Laufzeit

39:32 Minuten

Die Berliner Underground Power Metaller segeln auch 2019 unter eigener Flagge und hauen mit dem recht grell bebilderten sechsten Album „Demonicorn“ in die gleiche Kerbe der Vorgängerscheiben, wobei sie den Sound vielleicht gar noch einen Tick besser hinbekommen. Gut, wenn Gitarrist Marc Wüstenhagen sowas im professionellen Rahmen macht. In Sachen Besetzung hat man mit Fabrizio Agabiti einen neuen Leadgitarristen am Start. Ansonsten gibt es kitschfreuen, melodiösen Power Metal mit gutem Gesang von Frontmann Norman Dittmar der wie die Musik an die Sauerländer Bombast Metaller Orden Ogan erinnert, wenn man deren fette Chöre, Keyboards und sonstigen Zuckerguss etwas abzieht. Natürlich haben die Berliner auch andere Einflüsse zu denen hörbar auch Iced Earth gehören. Aber die guten und immer auf den Punkt kommenden Tracks zwischen drei und sechs Minuten Laufzeit lassen kaum Wünsche offen und gefallen mir durchweg gut.

Textlich befassen sich Thunder And Lightning mit aktuellen Themen: Es geht um verschiedene Szenarien der Massenhysterie im Zusammenhang mit selbst ernannten falschen, religiösen Führungspersönlichkeiten. Ich denke da auch an gewisse Sektengeschichten des 20. Jahrhunderts wo einem schlecht werden kann!

Wer auf geradlinigen, flotten, melodischen aber immer mit einer gewissen Grundhärte ausgestatteten Metal steht ist hier sicherlich richtig und wird zu keiner Sekunde enttäuscht werden!

Fazit
Power Metal ohne Kitsch und Längen!
11
von 15
Gut
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)