Last Hope – Peacemaker

Albumtitel

Peacemaker

Label/Vertrieb

Coretex/Cargo

Veröffentlichung

06.12.2019

Laufzeit

25:17 Minuten

Eine Band aus Bulgarien bekommt man ja auch nicht jeden Tag auf den Tisch. Wobei Last Hope einem schon an der ein oder anderen Stelle begegnet sein könnten, schließlich besteht die Kapelle seit fast einem viertel Jahrhundert und widmet sich seitdem unverdrossen old school eingeprügeltem Hardcore, der zeigt, dass die Straßen von Sofia ähnlich hart sein müssen, wie die des Big Apple.

Und was will man dazu sagen, außer: Danke Coretex! Den Berlinern (Shop Besuch in der Kreuzberger Oranienstraße ist übrigens Pflichtprogramm, wenns euch nach Berlin verschlägt) ist es zu verdanken, dass „Peacemaker“ schließlich seinen Weg aus der Diaspora zu uns gefunden hat. Mehr als die 25 Minuten Spielzeit braucht es auch nicht, damit einen dieses HC Brett begeistert. Dabei zeigen nicht nur die zahlreichen Gastbeiträge von Musikern von Risk It!, First Blood und Vendetta, dass Last Hope international auf Augenhöhe sind. Hört euch einfach „Rise And Fall“ oder „One Of Us“ an, beides wunderbar heftige Dicke Hose HC Hymnen. Wer dann noch nicht überzeugt ist, der investiert zusätzliche knapp zwei Minuten und lässt sich „Never Better“ um die Ohren knüppeln. Wen es dann noch nicht gepackt hat, der ist entweder taub, oder hat kein Herz für Hardcore, alle anderen werden die Platte lieben.

Fazit
Manchmal geht es ganz leicht. 25 Minuten feinstes Hardcore Geknüppel der alten Schule auf Augenhöhe mit den ganz großen Nummern.
12
von 15
Edelstahl
People try to contain things by putting them into categories. I don't.