Strigoi – Abandon All Hope

Albumtitel

Abandon All Hope

Label/Vertrieb

Nuclear Blast / Warner

Veröffentlichung

22.11.2019

Laufzeit

44:05 Minuten

Nach drei Alben hat Paradise Lost Gitarrist Gregor Mackintosh seine auch tourende Zweitband Vallenfyre in Rente geschickt und lärmt nun unter dem Banner Strigoi (Vampir) bei seinem Hauslabel mit nahezu gleichem Doom / Death Sound mit kleinem Punk-und Grindcore Einsprengseln einfach weiter! Die als Hommage an seinen 2009 verstorbenen Vater John erschaffene Vallenfyre war ursprünglich nur zur Verarbeitung von Gregs tiefer Trauer gedacht, fröhlich klingen Strigoi aber keineswegs. Wegen mir hätten sie den Namen nicht ändern müssen…

Wer auf recht rohen, aber gut produzierten finsteren Doom / Death steht der natürlich vom Stil herrlich oldschool ist, wird hier fündig. Greg röchelt beeindruckend passend zur Musik und ich muss auch hier an die Anfangstage von Bands wie My Dying Bride, Anathema (!) und Paradise Lost denken, nur das hier das wirklich besser gespielt ist als bei den Jungspunden damals. Dabei fällt mir krass auf, dass die Laufzeit der Lieder zwischen unter knapp zwei Minuten bis hin zu sechs Minuten gehen kann. Die meisten Stücke sind aber zwischen drei und vier Minuten, insgesamt ist das Alles recht kurz für Doom / Death. Die Besetzung ist dann gar nicht so anders. Greg an Gitarre und Stimmte, Vallenfyre Bassist Chris Casket plus Paradise Lost und Vallenfyre Drummer Waltteri Värynen (dieser jedoch nur im Studio). Im Grunde gibt es hier nichts Neues, aber das wollen die Musiker auch nicht da hier ein alter Stil mit modernen Mitteln und Erfahrung als Musiker gekonnt ins Jahre 2019 gebracht wurde.

Fazit
Doom / Death von einem der es von der Pike auf gelernt hat, ohne Überraschungen aber gut!
11
von 15
Gut
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)