Loreena McKennit – Live at The Royal Albert Hall

Albumtitel

Live at The Royal Albert Hall

Label/Vertrieb

Quinlan Road

Veröffentlichung

01.11.2019

Laufzeit

104 Minuten

Die kanadische Künstlerin Loreena McKennitt, die ihrem Namen schon lange alle Ehre macht, hat nach ihrer überaus erfolgreichen Frühjahrs- und Sommertour (mehr als 80.000 Fans folgten ihren Konzerten), nun ihr Release des neuen Live-Albums „Live at the Royal Albert Hall“. Auf dieser Doppel-CD bringt sie 20 Songs unter die Fangemeinde; darunter sieben, die zuvor noch nicht als Liveaufnahme veröffentlicht wurden, und sechs, aus dem letzten Album „Lost Souls“. Loreena sagt selbst, dass es für sie „(…) eine wundervolle Erfahrung war, in der Royal Albert Hall aufzutreten, vor allem mit der Historie, die einem dort zu Füßen liegt.“ Es begleiteten sie viele Musiker und Gastmusiker, die auch auf der Scheibe mitgewirkt haben: Der ägyptische Perkussionist, Hossam Ramzy, der trauriger weise am 11. Sept. d.J. verstorben ist. Der weltberühmte Flamenco Gitarrist, Daniel Casares, die Kanadier Ben Grossman, Hurdy-Gurdy, Bodhran, Akkordeon und Perkussion, Ian Harper an der Uilleann Pipe, Bombard, türkische Klarinette und Flöten; die spanische Künstlerin Ana Alcaide , die die Nyckelharpa gespielt hat. Und natürlich ihre Langzeit-Musiker Brian Hughes an der Gitarre, Oud und der keltischen Bouzouki, Caroline Lavelle am Cello, Hugh Marsh an der Violine, Dudley Philips am Bass und Double Bass und Robert Brian Drums und Perkussion.

Wie nicht anders zu erwarten, wenn man über all die Jahre das Schaffen dieser Ausnahmekünstlerin verfolgt, lassen die Klänge das Herz wieder höherschlagen. Die Arrangements, die Stimme, diese musikalische Einheit ergeben schlichtweg eine Perfektion, die nicht nur auf Studioalben, sondern auch eben live geliefert wird und dementsprechend Atmosphäre schafft. Diese Mystik ist einfach kaum zu überbieten: Glasklarer Sound von Stimme und Instrumentierung – mehr Authentizität geht für meinen Geschmack hier nicht. Minimale Abweichungen, wie zum Beispiel in der Rhythmik, sind zu den Studioaufnahmen zu erkennen, was jedoch Abwechslung schafft.

Tracklist: 

Disk 1

Bonny Portmore

All Souls Night

A Hundred Wishes

Ages Past, Ages Hence

Ballad Of The Foxhunter

Marco Polo

Spanish Guitars And Night Plazas

The Star Of The County Down

The Two Trees

The Bonny Swans

Disk 2

The Mystic’S Dream

Santiago

As I Roved Out

Manx Ayre

The Lady Of Shalott

The Mummers’ Dance

The Old Ways

Lost Souls

Zugaben: 

Tango To Evora

Dante’S Prayer

Fazit
Hier gibt es einfach nichts zu beanstanden: Danke Frau McKennitt, für die immer wieder aufs Neue schöne Reise in ihr selbst geschaffenes orientalisch-keltisches Universum.
14
von 15
Geniestreich
Farbe egal: Hauptsache: schwarz!