Crusade Of Bards – Tales Of Bards & Beasts

Albumtitel

Tales Of Bards & Beasts

Label/Vertrieb

Pride & Joy / Soulfood

Veröffentlichung

15.11.2019

Laufzeit

39:34 Minuten

Aus Spanien kommen in letzter Zeit, besonders beim Label Pride /& Joy eine Menge Newcomeracts daher, besonders in der Sparte Symphonic / Melodic Metal ist da echt ein Nest! Die optisch in Sachen Promofotos und Artwork von „Pirates Of The Carabbean“ inspirierten Musiker (drei Frauen und drei Männer, das nenne ich fair aufgeteilt) hauen auf ihrem Debüt eine ungewöhnliche, aber schmackhafte Mischung aus Symphonic Metal, Folk und etwas Melodic Metal raus. „Tales Of Bards & Beasts“. Den Löwenanteil in Sachen Gesang erledigt eine Frau, Eleanaor Tenebre die in der Band der Captain ist, während Keyboarder Paolo Andreotti als Barde ab und an die selten männlichen Parts samt seltener Growls übernimmt. Geschichten über Piraten und Fantasythemen wie „The Golden Vessel“ sind in diesem Genre nichts ungewöhnliches und gehören quasi zum guten Ton. Die Mischung ist dabei das was die Chose recht interessant macht, da die Zutaten quasi alle schon bekannt sind. Als Gastsänger Henny Basse (Firewind, Mayan) bei einem Song zu haben ist schon eine coole Sache, da seine Stimme hier wirklich gut reinpasst und das Lied gut aufwertet.

Crusade Of Bards machen vieles richtig, könnten auf Dauer aber noch etwas Profil gebrauchen. Genrefans haben aber schon viel schlechtere Alben ertragen müssen, COB gehören da definitiv zu den besseren Acts. Sie sind sicherlich keine Band die Leute zu ihrem Genre bekehrt, oder verschiedene Genre anspricht, wissen aber genau was sie tun.

Fazit
Spaniens Gimmick Metaller können hier punkten!
10
von 15
Gediegen
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)