Verheerer – Monolith

Albumtitel

Monolith

Label/Vertrieb

Vendetta Records/Broken Silence

Veröffentlichung

04.10.2019

Laufzeit

55:05 Minuten

Flensburg scheint ein sinisterer Ort zu sein. Nicht nur das Kraftfahrtbundesamt samt Punkteregister, das jedem regelunkonformen Kraftfahrer Angst und Schrecken einjagt ist dort beheimatet, sondern auch der finstere Fünfer Verheerer.

Diese haben sich nicht nur dem Namen nach der Magdeburgisierung eurer Gehörgänge verschrieben. Über einen Teppich aus schwarz- und todesmetallischen Klängen legt sich der Gesang von BST, der auf dem Zweitwerk „Monolith“ aber eher an kraftvolles Deklamieren erinnert, denn an Black Metal Gesang herkömmlicher Art. Das alles sind Zutaten, die, zusammen mit den zur Überlänge tendierenden Songs, eigentlich genau mein Ding sind. Eigentlich. Das Problem ist meines Erachtens, dass Gesang und Musik zu wenig zu einer Einheit verschmelzen, es hört sich viel mehr an, als würde BST gegen die Band anschreien. Das hat zwar auch durchaus seinen Reiz, verhindert an der Stelle aber dennoch eine noch höhere Wertung.

Fazit
Brutal, kalt, majestätisch. Verheerer bringen viel mit, was eine höhere Wertung möglich gemacht hätte. Jedoch finden Gesang und Musik nicht in dem Maß zueinander, wie es in meinen Ohren dienlich wäre. Macht euch am besten selbst ein Bild – qualitativ gibt es hier nämlich eigentlich gar nichts zu meckern.
10
von 15
Gediegen
People try to contain things by putting them into categories. I don't.