The Tex Avery Syndrome – Origin

Albumtitel

Origin

Label/Vertrieb

Noizgate Records/Rough Trade

Veröffentlichung

04.10.2019

Laufzeit

43:48 Minuten

Homepage

www.facebook.com/TheTexAverySyndrome/

Die Frankfurter The Tex Avery Syndrome kommen mit ihrem Debüt „Origin“ um die Ecke und klingen darauf weniger nach bembelseeligem Blauen Bock oder nach Tankard, sondern ziemlich eigenständig nach einer Mixtur aus Metal und Hardcore, jedoch ohne sich nur in Metalcore Standards zu ergehen. Meine Ohren vernehmen eine ordentliche Pantera-Schlagseite im Sound und sind erfreut. Falls noch jemand Raging Speedhorn kennt – an die in ihrer besten Phase musste ich auch bisweilen denken.

Für „Pulling Teeth“ haben sich die fünf Hessen die Unterstützung von Brock Lindow (36 Crazyfists) gesichert, bei „All Is Not Lost“ greift ihnen Carl Schwartz (First Blood) unter die Arme. Beide Songs sind gelungen und wären durchaus auch ohne den Support Hörempfehlungen. Beim Opener „Lomg Desert Run“ kommt die oben erwähnte Pantera-Kante am stärksten zum Vorschein und man fühlt sich in die Südstaaten gebeamt. „Rage Gene“ ist dagegen das volle Brett und bleibt unter der zwei Minuten-Grenze, während die Band in „Sangre De Mi Padre“ kurz vor Schluss noch einmal ihre ganze Bandbreite präsentiert.

Fazit
Gelungenes Debüt einer hoffnungsvollen Band aus heimischen Landen. Balancierend an der Grenze zwischen Metal und Hardcore, jedoch ohne sich in Klischees zu verlieren.
10
von 15
Gediegen
People try to contain things by putting them into categories. I don't.