Opeth – In Cauda Venenum

Albumtitel

In Cauda Venenum

Label/Vertrieb

Nuclear Blast/Warner Music

Veröffentlichung

27.09.2019

Laufzeit

67:52 Minuten

Unheilverkündend, düster und wie aus The Stranger Things entnommen, so kommt es daher, das knapp dreieinhalb minütige Intro des neuen Opeth Albums „In Cauda Venenum“, welches nach „Heritage“, „Pale Communion“ und „Sorceress“ das nunmehr vierte Album ist das nicht mehr dem Death Metal sondern dem Retro Prog zuzuschreiben ist.

Dabei gestalten sich die Lieder als unglaublich facettenreich und komplex, das man sich an so viele siebziger Jahre Heavy Rock/ Prog Rock Bands erinnert fühlt, dass es den Rahmen sprengen würde hier alle auf zu zählen. Das Songwriting gestaltet sich wesentlich zappaesker als auf den Alben zuvor, was dem Werk einen art Hörspiel Charakter zukommen lässt beziehungsweise irgendwie auch an ein Theaterstück erinnert. Musikalisch zeigt sich die Band in Höchstform aber auch gesanglich ist das hier ganz groß. Man merkt dass Herr Akerfeldt im Vergleich zu den schon sehr guten Vorgänger Alben stimmlich doch noch einmal eine Schippe oben drauf gelegt hat, besonders im Bereich Variabilität.

Der Klang und die Produktion sind über alle Maßen erhaben, was auch nicht wirklich anders zu erwarten war. Es kracht an den richtigen Stellen und ruhige Passagen werden gekonnt in Szene gesetzt. Trotzdem sollte man sich im Klaren sein dass das hier alles andere als leichte Kost ist.

Fazit
„In Cauda Venenum“ ist ein Monster von Album! Hier ist nichts mit mal eben schnell rein hören und weiter skippen, dieses Werk will erarbeitet werden!
13
von 15
Hervorragend
Nichts ist wahr, alles ist erlaubt!