Detraktor – Grinder

Albumtitel

Grinder

Label/Vertrieb

Violent Creek Records/Soulfood

Veröffentlichung

20.09.2019

Laufzeit

36:05 Minuten

Homepage

www.facebook.com/detraktor/

Chile, Brasilien, Kanada – nicht nur was die Herkunftsländer angeht sind Detraktor eine wilde Mischung, die letztlich in Hamburg eine Heimat gefunden hat. Auch was die Musik angeht spielen die vier Herren zwar astreinen Thrash, schaffen es dabei aber das Beste der 80er, 90er und von heute zu vereinen. Im Gegensatz zum Formatradio knallt die Mischung dabei gewaltigst.

Bereits der Opener „Parasita“ macht klar, dass Detraktor auf „Grinder“ keine Gefangenen machen wollen. Uptempo, Riffgewitter und ein höllischer Groove sorgen dafür, dass schon vom Start weg alle wach sind. „Pride“ zeigt die Band dann von einer ganz anderen Seite: Kräftig rollende Riffs und heftige Screams zeigen, dass auch die ein oder andere Pantera-Platte in den heimischen Regalen stehen dürfte. In „Chupacapra“ höre ich dann ein wenig den Einfluss früher Sepultura raus. Bemerkenswert, dass es Detraktor aber trotz der hörbaren Referenzen geling, stets eigenständig zu klingen. Mit „Don´t You Smoke That Weed“ zum Abschluss beweisen sie dann auch noch, dass Detraktor auch wunderbar ballernden Party-Thrash beherrschen.

Fazit
Detraktor sind eine Art Schweizer Taschenmesser für Thrash-Liebhaber. Für jedes Bedürfnis haben sie das richtige Werkzeug. Dabei machen sie obendrein höllisch Spaß.
11
von 15
Außerordentlich
People try to contain things by putting them into categories. I don't.