DEAD KOSMONAUT – Rekviem

Albumtitel

Rekviem

Label/Vertrieb

High Roller/Soulfood

Veröffentlichung

20.09.2019

Laufzeit

23:44 Minuten

Das schwedische Projekt um Basser Mattias Reinholdsson und Nifelheim-Sänger Per Gustavsson spielte sich mit ihrem Erstwerk „Expect Nothing“ in einige Metal-Herzen. Die deftige Mischung aus klassischem Hardrock/Metal  und melodischem Doom hatte durchaus etwas Eigenes und stach aus der Masse der Veröffentlichung positiv heraus.

Nach einigen Umbesetzungen steht mit „Rekviem“ nun eine EP in den Regalen, die sehr abwechslungsreich klingt, da man im Lager von DEAD KOSMONAUT die musikalischen Grenzen weiter ausdehnt. Neben einer traditionellen Nummer wie „Frozen in Time“, die leicht zu konsumieren ist, steht am anderen Ende der musikalischen Fahnenstange der Titeltrack, der sich lavamäßig aus der Box schlängelt und ein episches Doom-Monster geworden ist, das in mehreren Anläufen entdeckt werden muss. Instrumentale sind nicht so meine Sache, deshalb muss sich jeder Hörer selbst seine Meinung zu „Skyhooks And Sound Mirrors“ machen, wobei der Songtitel klasse hat. Als vierte Nummer wurde „House Of Lead (Nobody’s Home)“ vom Debüt noch einmal neu arrangiert und klingt nun viel frischer und moderner. Kann man auf einer EP mal machen.

Die DEAD KOSMONAUTs halten sich auf dieser Übergangsscheibe alle Optionen für das nächste Album offen und wir werden sehen, wohin die musikalische Reise noch geht.

Fazit
Abwechslungsreiche EP, die die Wartezeit zum nächsten Album gut überbrückt.
10
von 15
Gediegen
Heavy Metal is Immortal!