Hellboy – Call Of Darkness ( Blu-Ray)

Hellboy

Titel

Call Of Darkness ( Blu-Ray)

Produktion/Vertrieb

Universum Film

Veröffentlichung

23.08.2019

Laufzeit

121 Minuten

„Hellboy“ 1 und 2 mit Ron Pearlman von Guillermo Del Torro waren tolle und fast schon familientaugliche Fantasyspektakel die in den Jahren nichts von ihrer Faszination verloren haben. . Nun über 10 Jahre später als Teil 2 erscheint mit „Hellboy – Call Of Darkness“ leider keine Fortsetzung, sondern ein Reboot mit dem jüngeren Hauptdarsteller David Harbour („Stranger Things“) in der Titelrolle.

Jener spielt den Höllendämon für mich genauso überzeugend wie sein Vorgänger und auch sein Ziehvater Professor Broom gespielt von Ian MacShane kann mich überzeugen. Das gilt auch für die Tricks, die Gags und das ganze Setting des Filmes, welches weniger verspielt als bei den Vorgängern ist, aber immer noch toll aussieht. Ja, aber die Geschichte passt auf einen Bierdeckel und hat jede Menge Löcher und nicht fortgeführte Versatzstücke die auch bei einem Fantasystreifen für Stirnrunzeln sorgen! Hellboy kämpft gegen die unsterbliche Hexe Nimue  (Milla Jojovich) die von Artus und seiner Tafelrunde geköpft und zerteilt in vielen Kisten auf der ganzen Welt verteilt wurde. Diese versucht das Böse zu finden und natürlich wird die Hexe zum Leben erweckt, will das Ende der uns bekannten Welt einleiten, weshalb Hellboy und seine neuen Sidekicks dies verhindern müssen. Das Ganze ist eine flotte Tour de Force mit vielen Sprüchen, aber auch Splatter und Blut, weshalb die FSK 16 durchaus gerechtfertigt ist. Am Ende bleibt ein solider, anschaubarer Streifen dessen Geschichte leider total vorhersehbar und austausch und eigentlich keinerlei neuen Ideen hat.

Dieses Abenteuer hätte auch ein anderer Superheld erleben können. Die Blu-ray hat ein tolles Bild und die Extras sind solide und anschaubar.

 

I

Fazit
Ich bezweifle stark, dass dies der Auftakt eines neuen und erfolgreichen Franchises ist! 
8
von 15
Durchschnittlich
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)