Sweet Oblivion -featuring Geoff Tate – Sweet Oblivion

Sweet Oblivion

Albumtitel

Sweet Oblivion

Label/Vertrieb

Frontiers Records / Soulfood

Veröffentlichung

14.06.2019

Laufzeit

46:28 Minuten

Frontiers Records sind nicht dumm und inszenieren immer wieder Musikerkollaborationen und Projekte! Das ist mal mehr, mal weniger spannend und manchmal einfach genial. Sweet Oblivion featuring Geoff Tate klingt zunächst einfach mal dämlich bis sperrig. Auf der selbstbetitelten Scheibe singt Ex-Queensryche und nun Solomusiker bzw. Operation Mindcrime Kopf Geoff Tate Lieder von DGM Gitarrist und Topproduzent Simone Mulrani welche dieser mit italienischen Musikern eingespielt hat und Tate auf den Leib geschneidert hat. Da sind einige Meganummern an Bord, welche diverse Lieder der letzten beiden, wahrlich nicht schlechten Queensryche Scheiben und alle drei Operation Mindcrime (die Band!) Alben von Herrn Tate (in diesem Falle haushoch) locker übertrifft. Mulrani kopiert nicht stumpf das “Empire” Album, sondern packt auch seine Handschrift mit drauf, doch gerade das erste Drittel des Albums ist zum Niederknien gut und klingt für mich wie eine nie veröffentlichte Queensryche Scheibe Anfang der Neunziger Jahre. Am Ende ist leider leicht die Luft raus, es macht aber immer noch Spaß da Tate einfach super singt, der Sound stimmt und die Lieder alle Klasse haben. Alte Fans werden bei Liedern wie “Hide Away” Gänsehaut bekommen und das Album in Dauerschleife hören wollen.
Warum Tate sowas nicht früher gemacht hat kann ich nur vermuten, aber er war mit seiner nichtmetallischen Schiene und den letzten Queensryche Alben mit seiner Beteiligung nicht sehr erfolgreich wenn ich mich erinnere. Ob es monetäre Gründe sind live und hier auf CD das Ganze wieder “Back To The Roots” zu drehen möchte ich nicht beurteilen. Abfeiern kann und werde ich dieses Album trotzdem!

Fazit
Mit italienischer Hilfe - Tate geht zurück zu den Wurzeln, Pflichtkauf für alle alten Fans!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)