Concrete Winds – Primitive Force

Albumtitel

Primitive Force

Label/Vertrieb

Sepuchral Voice Records/Souldfood Music

Veröffentlichung

12.07.2019

Laufzeit

25:02 Minuten

Homepage

https://www.facebook.com/aggressivenoisetorment/

Laut Info der Plattenfirma zeigen Concrete Winds wo der Frosch in Sachen Extrem Metal die Locken hat und ballern uns ihr Debüt (die beteiligten Musiker waren früher bei Vorum unterwegs) vor den Latz. Der Albumtitel „Primitive Force“ ist dabei Programm. Progressive Ansätze sollte hier niemand erwarten.

In fünfundzwanzig Minuten Spielzeit hauen uns die beiden Finnen ruppige Drums, wütendes Gekeife und schreddernde Gitarren um die Ohren, dass es sich nur so gewaschen hat. Zwischendrin taucht immer mal wieder ein Riff, eine Melodie auf, nur um im nächsten Moment von einer brachialen Walze aus Krach wieder komplett geplättet zu werden. Das ist wild, das ist anstrengend, das ist beileibe nichts, was man sich auf nüchternen Magen reinpfeifen sollte. ABER so muss Musik halt auch bisweilen sein. Bemerkenswert, dass Concrete Winds das Chaos, das sie entfesseln auch immer wieder geordnet bekommen und die einzelnen Lieder trotzdem nachvollziehbar bleiben. Wie ihr euch den Klang der Kapelle vorstellen müsst? Wie wär es mit Mantar im Vollrausch und mit dreifacher Geschwindigkeit.

Fazit
Infernalisch, fordernd, brachial. Concrete Winds balancieren hart an der Grenze zum reinen Krach und fallen doch immer wieder auf die richtige Seite.
10
von 15
Gediegen
People try to contain things by putting them into categories. I don't.