The Brink – Nowhere To Run

The Brink

Albumtitel

Nowhere To Run

Label/Vertrieb

Frontiers Records / Soulfood

Veröffentlichung

17.05.2019

Laufzeit

57:11 Minuten

Aus dem vereinten Königreich sind die letzten Jahre einige vielversprechende und junge Acts gekommen. Bei Frontiers Recors regierten lange die ewiggleichen Hard Rock und AOR Helden, seit einiger Zeit versuchen sich die Italiener breiter aufzustellen. Eines dieser Ergebnisse sind die Sheffield Rocker The Brink!  Es gibt übrigens eine TV-Serie, einen Kinofilm und einen deutschen Schlagersänger gleichen Nachnamens! Die vier Herren plus eine Dame geben sich genreübliche, lustige Pseudonyme und ballern auf dem Debütalbum (? – Informationen über die Combo finde ich kaum, die Homepage ist down, Facebook hat nur oberflächliche Punkte) eine gewitzte Mischung aus modernem AOR, Hard Rock mit Sleaze Rock, Alternative und gar sehr dezenten US-Punk Rock Einflüssen raus. Das liest sich vielleicht schwer abgefahren, passt aber dank einer satten Produktion auch auf Albumlänge, wobei ich nur meckern muss, dass die Einflüsse ziemlich einfach raus zuhören sind. The Brink machen eine gute Scheibe die jedoch auf Dauer etwas zusammengeklaut tönt. Wer das ausblenden kann, dazu gehöre ich definitiv wird gut unterhalten. Live stelle ich mir das Ganze auch interessant vor!

Fazit
Stimmige Mischung aus modernem AOR, Sleaze Rock, etwas Alternative und Punk Rock, sowie Popmelodien und Bombast. Leider ohne eigene Identität aber gut gemacht!
10
von 15
Gediegen
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)