Judaswiege, Moribundo, Sönambula, Barabarian Swords – Tetrachia Ex Bestia (Split)

Albumtitel

Tetrachia Ex Bestia

Label/Vertrieb

Negra Plany

Veröffentlichung

21.06.2019

Laufzeit

59:01 Minuten

Homepage

http://www.paura.cat/en/home/2662-judaswiege-moribundo-soenambula-barbarian-swords-tetrarchia-ex-bestia.html

Negra Plany, das neue Sublabel von Negra Nit (haben wir das auch gelernt!) präsentiert mit dem Split Sampler „Tetrachia Ex Bestia“ einen Auszug aus der spanischen Underground Metal Szene. Vertreten sind Judaswiege, Moribundo, Sönambula sowie Barabarian Swords. Geboten werden dem geneigten Hörer verschiedene Stile der härteren Gangart.

Judaswiege machen den Anfang und wecken mich mit Old School Black Metal aus dem Tiefschlaf. Der ist dann auch reichlich authentisch dargeboten, aber blendet daher auch sämtliche Entwicklungen der letzten Jahrzehnte aus. Anfang der Neunziger des vergangenen Jahrhunderts hätte das die Leute weggeblasen, heute klingt es leider zu altbacken. Morribundo im Anschluss gehen da schon eher voll auf die Zwölf. Besonders witzig ist ihr Liedlein „Sufres“. Lasst euch mal überraschen. Souverän gespielt und mit reichlich Druck, im Tempo variabel, aber stets bitterböse. Bisweilen erinnern sie mich sogar an alte Hypocrisy. Ordentlich. Sönambula sind die nächste Truppe auf dem Split-Sampler, kommen aus dem Baskenland und servieren uns Doom Death der härtesten Sorte. Fräst sich wunderbar in die Gehörgänge. Vergleiche mit einer trampelnden Büffelherde sind durchaus adäquat. Zum Abschluss spielen uns Barbarian Swords dann die Musik vor, die der Leibhaftige vermutlich laufen lässt, wenn sich ihm willfährige Damen hingeben. Doomig gespielter Black Metal kombiniert mit wildem Gekeife. Sollte ihm gefallen. Für alle anderen ist es dann aber reichlich fordernd.

Fazit
Abwechslungsreicher Einblick in den spanischen Underground. Nicht jeder Schuss ein Treffer, aber durchaus interessant.
9
von 15
Solide
People try to contain things by putting them into categories. I don't.