SYSTEMHOUSE 33 – END OF DAYS

Albumtitel

End Of Days

Label/Vertrieb

Eigenproduktion

Veröffentlichung

04.04.2019

Laufzeit

33:37 Minuten

SYSTEMHOUSE 33 aus Mumbai in Indien sind sicherlich (noch) nicht die bekanntesten Vertreter der Metal Szene aus Indien. Das sollte sich aber mit dem neuen Album schleunigst ändern. Seit der Gründung im Jahre 2003 hat das Quartett schon zwei weitere Langeisen und eine EP veröffentlicht. Allerdings ohne dass die breite Masse von ihnen Notiz genommen hat. Mit „End Of Days“ wird sich das aber hoffentlich ändern. Satter und astreiner Groove/Thrash Metal kommt das aus den Boxen wie ich ihn in dieser Form schon länger nicht mehr gehört habe. Die Jungs geben an, dass unter anderem MACHINE HEAD und PANTERA ihre Haupteinflüsse sind. Und damit ist auch eigentlich schon alles gesorgt. Wuchtige Riffs paaren sich mit einer Menge Groove, die Frontröhre Samron Jude mit einem recht aggressiven, heiseren Gesang unterlegt. Aber genau wie das Tempo der Songs von schleppend zu rasend schnell wechselt, so variiert auch er sein Darbietung ein wenig was „End Of Days“ eine Menge Abwechslung gibt. Hierbei begnügen sich SYSTEMHOUSE 33 nicht mit simplen Arrangements sondern verfeinern die 8 Songs (plus Intro) mit kleinen Breakdowns und technischen Spielereien. Klar ist das nicht die Neuerfindung des Rads, aber wo zur Zeit traditioneller Death Metal aus nahezu jeder Ecke der Welt kommt ist „End Of Days“ eine willkommene Abwechslung.
Der Sound ist mir ein klein wenig zu drucklos für dieses Gemisch, der Bass ein wenig zu sehr im Vordergrund, und auch nicht jeder der acht Songs kann völlig überzeugen (z. B. „Apocalypse“ ist mir zu verschnörkelt) , im Großen und Ganzen ist die etwas mehr als eine halbe Stunde Musik doch sehr gute Unterhaltung.

Fazit
Gepflegte Groove/Thrash Metal Platte die sehr gut unterhalten kann!
11
von 15
Außerordentlich
Not everyone likes Metal - Fuck them!!!