Glare Of The Sun – Theia

Albumtitel

Theia

Label/Vertrieb

Lifeforce Records/Soulfood

Veröffentlichung

21.06.2019

Laufzeit

66:33 Minuten

Glare Of The Sun aus Österreich passen mit ihrem pechschwarzen Post Metal mit Doom Überzug so gar nicht zu Sommer, Sonne, gute Laune und 27 Grad im Schatten. Aber aus Gründen die mir verschlossen bleiben hat wohl irgendjemand es für gut befunden ein Winteralbum wie das Zweitlings Werk der Salzburger, welches auf den Namen „Theia“ hört im tiefsten Sommer zu veröffentlichen.

Was gleich am Anfang der Scheibe auffällt ist, dass sie sehr cineastisch daher kommt, man fühlt sich also eher in einen Soundtrack hinein versetzt als in ein typisches Doom/ Death Metal Album.

Hier wird viel experimentiert, sei es mit Chören, verschiedenen Stilen oder aber auch Kleinigkeiten wie das plätschernde Wasser bei dem Lied „III“ welches die akustische Gitarre beeindruckend gut untermahlt.

Allerdings gestaltet sich „Theia“ als ziemlich zäher Brocken Musik welcher sich im zeitlupenartigen Tempo durch das über eine Stunde dauernde Album wälzt. Eine der größten Schwächen ist der zu gleichförmige Gesang, ich meine jetzt aber nicht den teilweise ziemlich fragil wirkenden Klargesang welcher wiederrum gut passt und von einer leicht depressiven Grundstimmung gut untermauert wird, sondern das Growlen von Sänger Christoph Stopper, welches sich für mich monoton durch ganz „Theia“ zieht.

Trotzdem haben Glare Of The Sun eine solide Platte auf die Beine gestellt welche klanglich absolut überzeugen kann und durch die kleinen, nicht metallischen Elemente wirkt und überzeugt.

8
von 15
Durchschnittlich
Nichts ist wahr, alles ist erlaubt!